Ferienanlagen in Deutschland fordern Beibehaltung der neuen 7% Mehrwertsteuer-Regelung

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Bonn, 02.02.2010 – Für die einen ist sie ein ?sinnloses Steuergeschenk auf Kosten der Bürger? ? für viele Hoteliers und Ferienanlagen ist es eine Chance, in der wirtschaftlich schwierigen Zeit überhaupt am Markt bestehen zu bleiben. Die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotel-Übernachtung soll wieder gekippt werden ? Ferienanlagen in Deutschland wehren sich dagegen und fordern die Beibehaltung, um marktfähig zu bleiben.

Auch die Ferienanlagen in Deutschland, die sich in der Kooperation ?die-ferienanlagen.de? zusammen geschlossen haben, nutzen die Steuersenkung für längst notwendige Modernisierungs-Maßnahmen. ?Die Steuersenkung schafft in diesen schwierigen finanziellen Zeiten etwas Luft», betont Wolfgang Henrichs, Vorsitzender der Kooperation, die 27 Betriebsgesellschaften mit 5000 Feriendomizilen in 60 Urlaubsorten Deutschlands vertritt.

?Wegen der schlechten Ertragslage vor allem in den Mittelgebirgen unterblieben in den letzten zehn Jahren häufig selbst die notwendigsten Investitionen. Steigende Energiepreise, Doppelbelastungen durch GEZ und GEMA-Gebühren, Zusatzabgaben der Gemeinden durch Fremdenverkehrsabgabe, Grundsteuer, Jahreskurabgabe und nachlassende Übernachtungszahlen haben dazu geführt, dass von Gewinnen aus der Vermietung nicht mehr gesprochen werden kann. Insofern werden die durch die Mehrwertsteuersenkung erzielten Erträge in Höhe von mindestens 500 ? pro Wohneinheit dazu führen, dass über Jahre notwendige Verbesserungen in der Ausstattung durchgeführt werden können. Bei 5.000 Wohneinheiten, die in der Kooperation vermietet werden, ergibt dies jährlich eine Investitionssumme von ca. 2.500.000 ? allein im Rahmen unserer Mitgliedsbetriebe?, rechnet Henrichs vor. Das sichert wiederum Arbeitsplätze auch in regionalen Handwerksbetrieben.

Deutschland soll wettbewerbsfähig mit anderen europäischen Ländern sein. Dabei gibt es in 21 von 27 Euro- Staaten einen niedrigeren Steuersatz für Beherbergung, nur in Deutschland bislang nicht. Eine Aussetzung der Steuersenkung würde die unklare Situation bei der Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung erschweren, ist der Unternehmer sicher. Henrichs: ?Zahlreiche Unternehmen der Branche haben entgegen anders lautenden Meldungen bereits ihre Preise gesenkt. Andere haben Renovierungs- und Erweiterungsinvestitionen angeschoben, die zumindest in diesem Umfang nur durch die Mehrwertsteuersenkung möglich werden. Mit einer Aussetzung der vor der Wahl von allen Bundestagsparteien geforderten Mehrwertsteuersenkung würden gerade diese Betriebe in ihrer Existenz gefährdet. Deshalb fordert die Kooperation, die Senkung der Mehrwertsteuer beizubehalten, um den kleinen und mittelständischen Touristik-Betrieben in Deutschland eine Überlebenschance zu geben.

Infos zu der Kooperation unter www.die-ferienanlagen.de

Beitrag von auf 2. Februar 2010. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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