Finca Mallorca, Ferienhäuser mieten

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Ronny Trautmann ( Geschäftsführer von www.Traumferienhausreisen.de
) im Interview mit Gabriele Küster Chefredaktörin vom Mallorca Magazin. Ausgabe Nr.37 /
Seite 62
Ferienhaus online mieten: Interview mit Ronny Trautmann von Traumferienhausreisen.de
Mallorca Magazin: Herr Trautmann, wodurch kann ich als Kunde seriöse
Ferienhausvermieter und
–vermittler von den schwarzen Schafen in der Branche unterscheiden?
Ronny Trautmann: Der Kunde sollte als Erstes schon einmal darauf achten, dass der
Firmensitz
angegeben wird und die Firma eingetragen ist, zum Beispiel mindestens als CB
(„Comunidad de
Bienes“) oder als S.L. („Sociedad Limitada“). Dann rate ich den Kunden, den
Ferienhausvermittler
vor der Buchung einmal anzurufen, um Unklarheiten abzuklären. Wir sind zum Beispiel
rund um die
Uhr erreichbar. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie wenige Leute von dieser
Möglichkeit
Gebrauch machen. Da werden 1.000 Euro Anzahlung gemacht, ohne einen Rückruf. Fast
alles läuft
über E-Mail-Kontakt.
MM: Gibt es ihrer Erfahrung nach bei der Ferienhausvermittlung mehr unzufriedene
Kunden als im
Hotel?
Trautmann: Das glaube ich nicht. Schliesslich weiss der Kunde sehr genau, worauf er sich
einlässt.
Gute Homepages haben viele Bilder von den Objekten, die man auch stark vergrössern
kann. Und er
kann nachfragen: Wir kennen jedes Haus, das wir anbieten, und jeden Ort.
MM: Wie kann ich sicher sein als Kunde, dass ich auch tatsächlich das bekomme, was ich
gebucht
habe?
Trautmann: Der Kunde erhält eine auf die Finca ausgestellte Buchungsbestätigung. Diese
ist
verbindlich. Nur im absoluten Notfall, sprich bei Wasserrohrbruch, Poolschäden oder bei
anderen
unzumutbaren Schäden am Haus raten wir dem Kunden zu einer Umbuchung. Das sollte
aber nie
ohne das 100-prozentige Einverständnis des Kunden passieren. Der Kunde sollte mehrere
Alternativobjekte zur Auswahl erhalten, unter denen er sich dann entscheiden kann.
MM: Da wird also nichts geschönt bei der Beschreibung?
Trautmann: Nein. Wenn das Haus zum Beispiel in der Nähe einer Strasse liegt, dann steht
das auch
so in der Objektbeschreibung. Der Kunde soll sich ein realistisches Bild von seinem
Feriendomizil
machen können.
MM: Was passiert, wenn dem Kunden die gebuchte Finca nicht gefällt oder irgendetwas
nicht stimmt
und die angebotene Alternative passt ihm nicht?
Trautmann: Bei uns gibt es da keinen Notfallplan. Da müssen wir individuell reagieren, und
wenn es
nur um fehlende Handtücher geht. Wir als Vermittler müssen die Interessen von Vermieter
und Gast
unter einen Hut bekommen.
MM: Müssend die Kunden vorher eine Anzahlung leisten?
Trautmann: Ja, in der Regel bezahlt er vorab 20 Prozent und den Rest der Summe in bar
am
Anreisetag nach der Besichtigung des Hauses bei der Übergabe. Das ist ja auch eine
Sicherheit für
den Kunden. Er kriegt dann eine Buchungsbestätigung. Und er hat dann noch die
Möglichkeit, einen
Teil des Geldes einzubehalten, wenn er bei der Anreise irgendwelche Mängel feststellt.
MM: Welches sind denn die häufigsten Beschwerden der Gäste?
Trautmann: In der Regel sind das nur Kleinigkeiten, zum Beispiel, dass Blätter im Pool
schwimmen,
weil der Poolboy eben nur einmal in der Woche kommt. Auch Sauberkeit ist ein Thema.
MM: Was kann der Kunde erwarten? Denselben Standard wie im Hotel? Und wie sollte er
die Finca
verlassen?
Trautmann: Beim Verlassen sollte sie im Prinzip besenrein sein. Der Gast kann ein
sauberes Haus,
einen sauberen Pool, einen sauberen Aussenbereich, frisch bezogene Betten erwarten.
Wenn das
nicht so ist, kann er fordern, dass noch am selben Tag der Putztrupp noch mal durchgeht.
Aber auf
einer Finca darf man nicht unbedingt erwarten, dass der Rasen im englischen Stil gepflegt
ist.
MM: Und worüber klagen die Vermieter?
Trautmann: Die Klagen halt sich zum Glück in Grenzen. Eventuell geht mal ein
Elektrogerät kaputt,
oder es bleibt Müll im Haus zurück. Wichtig ist, Haustiere vorher anzumelden. Das hatten
wir ganz
oft dieses Jahr, dass die Gäste einfach mit Hund anreisen, ohne ihn vorher anzumelden.
Reibereien
gibt es manchmal auch, weil das Haus mit mehr Gästen als angemeldet bezogen wird.
MM: Was passiert, wenn mal ein Glas kaputt geht?
Ronny Trautmann: Für ein Glas oder eine Tasse wird wohl niemand etwas verlangen, oder
wenn der
Blitz einschlägt und der Fernseher kaputt geht. Aber wenn ich mutwillig etwas kaputt
mache, sollte
ich als Gast schon meine Versicherung oder mein Gewissen bemühen.
MM: Welche Ferienobjekte sind denn besonders begehrt hier auf Mallorca?
Trautmann: Das Klassische ist die urige, mallorquinische Finca mit Pool, Kaminen und
verschiedenen Terrassen und einem grossen Grundstück drumherum. Dort kann man
Krach
machen, und die Kinder toben lassen. Aber die Kundenwünsche sind sehr unterschiedlich.
Alleinreisenden Frauen ist die Finca mitunter zu einsam und sie fühlen sich vielleicht in
einem Chalet
in einer Wohngegend wohler.
Die Fragen stellte Gabriele Küster
von der Zeitschrift
„Das Mallorca-Magazin“
„Feriendomizil S.L.“, die die Internetseite
www.Traumferienhausreisen.de betreibt.
MALLORCA MAGAZIN ist eine Publikation der Mediengruppe Grupo Serra. Präsident:
Mallorca
Magazin.
Apartado de Correos 304. E-07080 Palma de Mallorca
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Beitrag von auf 19. Dezember 2009. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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