Frischzellenkur für Bahnhof Bernburg beendet

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,1 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen des Bundes investiert / Personentunnel und Bahnsteigdächer saniert, Aufzüge errichtet, Reisendeninformation verbessert

(Leipzig/Bernburg, 23. Februar 2011) Nach rund sieben Monaten Planungs- und Realisierungszeit hat die DB heute die Arbeiten am Bahnhof Bernburg abgeschlossen. Mit der Errichtung von Personenaufzügen haben sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Reisende in der Kreisstadt des Salzlandkreises bedeutend verbessert. Der Personentunnel zu den Bahnsteigen wurde saniert und mit einer neuen Beleuchtung versehen. Auch die Bahnsteigdächer wurden grundlegend repariert. Zur Verbesserung der Reisendeninformation ist ein modernes Informationssystem installiert worden, welches Fahrplan- und Bahnsteigabweichungen anzeigt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 1,13 Millionen Euro und wurden aus den Konjunkturprogrammen des Bundes finanziert.

Wir freuen uns, dass gemeinsam mit dem Bund die Maßnahmen so schnell umgesetzt werden konnten“, betont Jobst Paul, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Sachsen-Anhalt. Der Bund stellt im Rahmen der Konjunkturprogramme 325 Millionen Euro für Modernisierungsmaßnahmen an 2.146 Bahnhöfen bereit. „Zudem freue ich mich darüber, dass die rund 190 Einzelmaßnahmen an 61 kleineren und mittleren Bahnhöfen in Sachsen-Anhalt für einheimische Firmen der Bau- und Ausrüstungsindustrie mit einem Volumen von rund 8,3 Millionen Euro eine Chance auf zusätzliche Aufträge und damit Beschäftigung sind“, so Paul weiter. „Mit der heutigen Fertigstellung der Bauarbeiten sind wir ein ganzes Stück weitergekommen, damit der Bahnhof unserer Kreisstadt den heutigen Anforderungen an einen regionalen Verkehrsknotenpunkt gerecht wird. Ein erneuerter Bahnhof ist gleichermaßen ein würdiges Eingangstor zur Stadt als auch ein attraktiver Zugang zum Nah- und Regionalverkehr“, betont Henry Schütze, Oberbürgermeister der Saalestadt Bernburg.

1846 erhielt Bernburg Bahnanschluss und war Beginn- sowie Endpunkt der Bahnstrecke nach Köthen, die 1865 nach Aschersleben verlängert wurde. In diesem Jahr wurde auch das heute noch genutzte Bahnhofgebäude seiner Bestimmung übergeben. 1889 erfolgte die Streckenfreigabe über Baalberge nach Könnern und 1899 nach Calbe (Saale) Ost.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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