Geburtstag des Phänomens Desert Boot

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(ugw) Seit den 50er Jahren ist der Desert Boot von Clarks Originals ein Zeichen für Understatement und selbstsicheres Styling. Insider aus der Mode- und Musikszene kennen und lieben diesen Kultschuh. Er ist Ausdruck für einen besonderen Lebensstil. In diesem Jahr feiert die Legende ihren 60. Geburtstag!

60 Jahre ist es her, dass der britische Schuhmacher Nathan Clark 1949 den Stiefel mit breiter Kreppsohle entdeckte. Während des zweiten Weltkriegs war Clark, der aus der gleichnamigen Schuhdynastie stammt, als britischer Offizier in Kairo, Ägypten, stationiert.
Dort trugen Soldaten der achten Armee eine Art „Urmodel“ aus Wildleder; sie hatten ihre Schuhe auf einem Basar anfertigen lassen. Der damals 33-jährige war überzeugt davon, dass sich dieser Militärstiefel auch für die Freizeit eignen würde. Denn der knöchelhohe Schuh ist so simpel wie genial: schlicht, zeitlos, robust und absolut alltagstauglich. Mit Bier überschüttet und ein bisschen zertrampeltem Leder sieht er manchmal sogar noch besser aus.
Seine Familie, die bereits seit 1825 Gesundheitsschuhe produzierte, war anfangs sehr skeptisch und glaubte keinesfalls an den Erfolg. Doch davon ließ sich Clark nicht entmutigen, präsentierte 1949 auf einer Messe in Chicago den Prototypen des Desert Boots – und kehrte mit unzähligen Aufträ-gen wieder heim.

Über Generationen hinweg
Bis heute hat sich der Desert Boot aus dem Herzen einer Erfolgsmarke in unveränderter Form weltweit über 12 Millionen Mal verkauft. In den 1960ern und 1970ern traf er den Nerv einer ganzen Generation. Amerikanische Studenten trugen ihn, ebenso die englischen Mods. Der Desert Boot eroberte Europa und den Rest der Welt im Sturm. In Frankreich zierten „Les Clarks“ die Füße der modebewussten Jugend der Nation. In Italien wurde er so beliebt wie Cappuccino. In Japan tauschten Tausende ihre traditionellen holz-besohlten Schuhe mit dem Desert Boot, während er in Großbritannien gemeinsam mit Parka und scharf geschnittenen Anzügen ein Must-Have für jeden Mod war, der etwas auf sich hielt.
In Deutschland fanden vor allem die 1968er Gefallen an dem kernigen Stiefel. Studentenführer Rudi Dutschke und Andreas Baader gingen mit ihm auf die Straße. Filmstars wie Steve McQueen in „Gesprengte Ketten“ und Bands wie Simon & Garfunkel, Blur, Kaiser Chiefs und Noel & Liam Gallagher von Oasis trugen ebenfalls den legendären Kultschuh. Heute schwören Schauspieler wie Liam Neeson, Hugh Grant, die Musiker der deutschen HipHop-Band „Fettes Brot“ und Max Herre auf ihn.

Einführung Clarks Originals
Erst 1995 wurde die Marke Clarks Originals geboren. Vorher hatte der Desert Boot zwar den gleichen Namen, war aber Teil der regulären Clarks-Kollektion. Der Launch gab Clarks die Möglichkeit, diese Ikonen effektiver und gezielter zu vermarkten.
„Wir verwenden die bestmöglichen Materialien und versuchen nicht, die besten Technologien und Extras in den Schuh zu integrieren. Wir machen einfach bequeme Schuhe und verwenden Materialien und Macharten, die zum größten Teil sehr einfach sind“, so Brand Director Sebastian Edwards.

Jubiläumskollektion
Clarks Originals feiert das 60. Jubiläum des Desert Boots mit einer streng limitierten Sonderedition, welche die vergangenen sechs Jahrzehnte traditionsreicher Geschichte der Marke als Kult-Legende zelebriert. Dabei schaffen die Designer bei den drei Damen- und drei Herren-Modellen den Spagat zwischen Retrospektive und Moderne.
Beim Kauf gibt es einen Miniatur-Desert Boot des jeweiligen Styles als Schlüsselanhänger, ein Booklet mit Informationen zum 60. Geburtstag so-wie eine individuelle Schuhbox dazu. Das stylische Kult-Paket kostet 140 ? (UVP).

Beitrag von auf 25. August 2009. Abgelegt unter Mode & Lifestyle. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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