Gold und Silber für Vancouver 2010

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(pdn) Wenn die XXI. Olympischen Winterspiele am nächsten Freitag um 18 Uhr Ortszeit im British Columbia Place Stadium eröffnet werden, fiebern Millionen Menschen den Wettkämpfen entgegen. Gastgeberland Kanada hat zu diesem Großereignis ein Münzenprogramm aufgelegt, das schon im Vorfeld weltweit Münzensammler und Anleger begeistert.

Die Staatliche Prägestätte Kanadas Royal Canadian Mint ist mit der Prägung des Olympiamünzenprogramms so ausgelastet, dass es bereits zu Verspätungen in der Auslieferung kommt. Eine anhaltend große Nachfrage ist speziell aus Deutschland zu verzeichnen. Denn hierzulande sind Kanadas offizielle Gold- und Silbermünzen auch vor dem sportlichen Hintergrund der XXI. Winterspiele interessant. Schließlich gilt unser Land spätestens seit Turin 2006 als Wintersportnation Nr. 1 weltweit: Deutschland führte bei den letzten Winterspielen den Medaillenspiegel vor den USA, Österreich, Russland und Kanada an. Wenn die Olympische Flamme nun am 12. Februar erneut aufflammt, ist dies für viele Münzensammler ein Signal, sich noch ein Andenken von bleibendem Wert zu den Olympischen Winterspielen des Jahres 2010 zu sichern. Das Olympiaprogramm des renommierten Königlich Kanadischen Münzamts bietet für jeden Geschmack die passenden Münzen.

Ein ganz besonderes Highlight sind die drei Sonderausgaben von Kanadas weltberühmter Anlagemünze Maple Leaf jeweils in Gold und Silber. Hier läuft bereits die Zeit ab: Nach Angaben der Royal Canadian Mint werden die silbernen Ausgaben nur noch bis zum Ende der Olympischen Spiele in wenigen Wochen geprägt. Die olympischen Sonderausgaben in Gold der sowieso stark nachgefragten Maple Leafs waren auf je 50.000 Exemplare limitiert, sind bei der Prägestätte selbst längst restlos ausverkauft und nur noch im gut sortierten Fachhandel zu bekommen.
Ein weiteres numismatisches Novum sind die beiden elfeckigen „Lucky Loonie“-Dollars in Sterlingsilber. Sie sind nach dem „glücklichen Eistaucher“, Kanadas Nationalvogel, benannt, der fröhlich planschend die 2008er-Ausgabe zierte. Die neue Silbermünze zeigt nun das kolorierte Vancouver 2010-Emblem mit der Inukshuk-Steinfigur. Als Sonderausgabe in Nickel ist der „Lucky Loonie“ übrigens jetzt erstmals als sogenannte „Puck-Münze“ erhältlich. Sicher eine schöne Geschenkidee für alle Freunde des Eishockeysports ?

Der Spezialeffekt teilkolorierter Münzen kommt auch bei einem neu hinzugekommenen Sonder-Kursmünzensatz zum Tragen. Dessen Motive wurden von der kanadischen Bevölkerung ausgewählt und zeigen Highlights aus der traditionsreichen Olympia-Geschichte des Landes vor dem Hintergrund rot kolorierter Ahornblätter. Die Sondersätze sind auf 30.000 Ausgaben limitiert und werden Berichten zufolge bereits stark nachgefragt.

Einer der absoluten Höhepunkte des Olympiaprogramms der Royal Canadian Mint sind die ersten Silbergedenkmünzen eines Gastgeberlandes Olympischer Spiele mit farbigem Hologramm. Die Motive der ? nun komplett erhältlichen ? 15-teiligen Serie zeigen neben dynamisch in Szene gesetzten olympischen Wintersportarten in einem sichelförmigen Feld ein Hologramm. Je nach Lichteinfall schimmern und glänzen Schnee- und Eiskristalle in den unterschiedlichsten Farben und sind so der ideale Rahmen zum Emblem der XXI. Winterspiele „Vancouver 2010“. Die Münzen werden zu Recht als „Prägekunstwerke“ der Königlich Kanadischen Münzstätte bezeichnet.

Münzdirektor Ian E. Bennett hat kürzlich auf der World Money Fair in Berlin nicht ohne Stolz verkündet, dass auch die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Sportler auf dem Siegertreppchen der XXI. Winterspiele in Vancouver von der Royal Canadian Mint hergestellt werden. Während jedoch die Olympia-Medaillen für die meisten von uns unerreichbar bleiben, sind die Olympia-Münzen in greifbarer Nähe.

Bezugsnachweis:
Im örtlichen Münzhandel, bei ausgesuchten Banken mit numismatischer Abteilung oder über den spezialisierten Handel wie z. B. MDM Münzhandelsgesellschaft mbH Deutsche Münze, Telefon (0180) 577 33 80 (14 Cent/min) bzw. www.mdm.de/olympische-spiele

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Beitrag von auf 8. Februar 2010. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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