Haus Stallmeister – Gastlichkeit und Tradition – Wo sich Geschäftsreisende (wie) zu Hause fühlen

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Lippstadt, Januar 2009: Zwischen dem Sauerland und Münsterland, den Autobahnen A1, A2, A33 und A44, den Städten Paderborn, Soest, und Gütersloh, da liegt Bad-Waldliesborn. Staatlich anerkanntes Heilbad und Ortsteil von Lippstadt, auch liebevoll Venedig Westfalens genannt. In diese landschaftlich reizvolle Natur mit malerischen Flüssen, Seen, Wiesen und Wäldern ist das Haus Stallmeister eingebettet. Ursprünglich eine Pension für Kurgäste und Urlauber, heute eine immer beliebter werdende Unterkunft für Geschäftsreisende aus der ganzen Welt.

„Einige Geschäftsleute, die zum ersten Mal ein Zimmer bei uns übers Internet buchen, sind zunächst ein wenig skeptisch“, gibt Frank Stallmeister zu. Deshalb bietet der Geschäftsführer des 3-Sterne-Gästehauses bei längeren Aufenthalten auch eine Probeübernachtung an. Denn viele Kunden sind nur Hotels gewöhnt, die zentral gelegen, anonym und uniform, dafür aber recht hochpreisig sind. Das auf den ersten Blick schlichte und abseits gelegene Haus Stallmeister dagegen ist mit 36 Euro für eine Übernachtung im Einzelzimmer mit Frühstück ausgesprochen günstig, bietet aber ebenfalls alles, was ein Gast benötigt, ja sogar noch mehr: eine familiäre Gastlichkeit und Tradition in einer wohltuenden Landschaft!

So sind schon nach der unkomplizierten Anreise über die Bundesstraße B55 und dem herzlichen Empfang meist alle Bedenken verflogen. Nachdem man sein Auto auf dem kostenfreien Parkplatz direkt am Haus abgestellt hat, wird man in der Regel vom Chef persönlich oder dessen Eltern begrüßt, den Gründern der Pension. Selbst diejenigen, die den 24h-Check-In nutzen und mitten in der Nacht anreisen, werden, wenn nicht mit Handschlag, dann aber mit einem handgeschriebenen Brief willkommen geheißen.

Alle Businesszimmer des 30-Betten-Hauses verfügen neben der Standardeinrichtung wie Dusche/WC, Fön, Radio und Telefon über einen geräumigen Schreibtisch mit guter Beleuchtung, WLan, einen Fernsehsessel und großen Fernseher. Viele Zimmer und Appartements haben zudem einen Balkon oder eine Terrasse. „Was die meisten Gäste jedoch zum Bleiben und Wiederkommen animiert, ist die Nachtruhe. Nicht wenige sagen, dass sie noch nie so gut geschlafen haben wie bei uns“, freut sich Frank Stallmeister und verrät das Geheimnis: „Matratze und Lattenrost sind von höchster Qualität. Zudem sind einige Kunden davon überzeugt, dass von den 30 uralten Eichen, die das Haus umgeben energetische Kräfte ausgehen.“

Das ist zwar nicht zu belegen. Tatsache ist jedoch, dass in dem vom Aral Schlummeratlas und Varta Hotel Guide empfohlenen Haus Stallmeister die Menschen in einer geborgenen Atmosphäre zur Ruhe kommen und Abstand gewinnen. Businessanzug und Geschäftsgedanken werden getrost abgelegt. Selbst beim Frühstück greift keiner mehr zu Börsennachrichten und Bleiwüsten, sondern bevorzugt die lokale und bunt bebilderte Tageszeitung, wie Frank Stallmeister beobachtet hat. Die Wirtschaftsblätter hat er wieder abbestellt.

Der studierte Internationale Betriebswirt kennt die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Geschäftsreisenden aus eigener Erfahrung. Nach einem Aufbau-Marketing-Studium in Buenos Aires arbeitete er zunächst bei Bayer in Mexiko City und später als Senior-Projektmanager bei der Deutschen Post World Net in Bonn. Bis 2005 das Angebot aus der Heimat kam, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Zurück zu den Wurzeln, in das Haus, das seine Großeltern 1926 als landwirtschaftliches Gut Walkenhaus erwarben und seine Eltern 1966, sieben Jahre vor seiner Geburt, in eine Pension umwandelten und erweiterten. Für Frank und seine vier Geschwister gehörten die Pensionsgäste ganz selbstverständlich mit zur Familie. „Wir haben heute noch Stammgäste, die mich früher in den Kindergarten gebracht hatten“, schmunzelt er.

Manchmal vergleicht er das Gästehaus mit einer Blockhütte in Kanada, seinen Berufswechsel mit einem Schritt ins Aussteigerleben. Obwohl er sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Eine davon ist, das Haus für Geschäftsleute noch attraktiver zu machen und behutsam zu modernisieren, sodass das unverwechselbare Familien- und Landschaftsidyll nicht zerstört wird. Er scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Manch ein Geschäftsreisender fühlt sich im Haus Stallmeister schon jetzt wohler als bei sich zu Hause.

(Zeichen: 4.276)

Beitrag von auf 3. Januar 2009. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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