Herrenmode 2010: Die Farbe kehrt zurück

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Frankfurt / Köln, 15.04.2010. Dass die allgemeine wirtschaftliche Lage auch die Mode beeinflusst, liegt auf der Hand. Ob auch umgekehrt die Mode die Wirtschaft inspirieren kann, fragt Benjamin Pfab vom Maßkonfektionslabel XUITS. In der Herrenmode Sommer 2010 sieht er ein klares Stimmungshoch: Leuchtende Farben und lässige, unkomplizierte Variationen bestimmen das Bild.

Von Mailand bis Paris herrscht Einigkeit: In der Herren-Businessmode darf wieder kontrastreich kombiniert werden. Nicht erst seit Gucci-Designerin Frida Giannini die Weißtöne für den Mann zurückgeholt hat, sind helle Anzüge der Modeklassiker der Saison. „Leinen ist in Kombination mit der etwas weniger knitteranfälligen Baumwolle ist klar auf dem Vormarsch“, sagt Benjamin Pfab, der hier unter den modebewussten Kunden seiner Maßkonfektionsmarke XUITS steigende Bestellungen verzeichnet. Bei den passenden Hemden und Krawatten rät Pfab zu Farbakzenten: „Türkis und Neontöne sind die Farben der Saison.“

Bei allem Mut zur Farbe bestimmt aber auch Funktionalität die Trends des Sommers 2010. Wohlfühlen auch unter heißer Sommersonne ist das Motto bei der Auswahl der Anzugstoffe. Während für das Büro feinste Wollware mit einer UV-abweisenden Ausrüstung die Innovation des Jahres ist, werden sommerliche Anzüge und Sakkos aus Baumwolle und Leinen mit klassischem Halbfutter gefertigt. Ein solches Herrenjackett verzichtet im unteren Rückenbereich auf die Innenfütterung und ist dadurch luftdurchlässiger und wesentlich angenehmer zu tragen. „Die Herrenmode verlässt in diesem Jahr die oft sehr steifen Wege der letzten Saison“, resümiert Benjamin Pfab. „Statt formaler Strenge regiert wieder mehr Gestaltungsspielraum. Und deshalb ist bei 30 Grad im Schatten auch der helle Baumwollanzug eine korrekte Ausstattung.“ Bleibt zu hoffen, dass solche Freiheiten auch für neue Impulse im Wirtschaftsleben sorgen.

Es gibt aber auch Kontinuität in der Saison 2010: Zu den immerwährenden No-Gos zählten schlecht passende Anzüge und ungepflegte Schuhe aus minderwertigem Leder. „Passform, Materialqualität und hochwertige Verarbeitung sind auch künftig die wichtigsten Koordinaten für stilsichere Herrenkleidung“, sagt Pfab und warnt nachdrücklich: „Nach wie vor ist Businesskleidung ein Statement gegenüber Kunden und Gesprächspartnern. Und da sollten Niveau, Selbstsicherheit und Qualitätsbewusstsein die wichtigsten Signale bleiben – auch wenn es etwas legerer zugeht.“

Beitrag von auf 15. April 2010. Abgelegt unter Mode & Lifestyle. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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