Hörbuch-Tipp: “Zonenrandkind” – Tim Boltz erzählt brüllend komische Anekdoten aus seiner Jugend in der osthessischen Provinz

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Anmoderationsvorschlag:

Auch, wenn die Mauer vor mittlerweile schon dreißig Jahren
gefallen ist: Die Erinnerungen an die Zeit vor, während und nach der
Wende prägen einfach… Das geht auch dem Literatur-Comedian Tim
Boltz so – er hat in seinem neuen Roman “Zonenrandkind” die
Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend im osthessischen
Grenzgebiet aufgeschrieben und mit ebenso authentischen wie
unglaublich komischen Anekdoten gespickt. Der Mann, den man sonst von
seinen supererfolgreichen Bühnenprogrammen oder als Host für seinen
Podcast “RoteBar” kennt, hat übrigens auch direkt das Hörbuch dazu
eingesprochen, das es jetzt exklusiv bei Audible.de gibt. Jessica
Martin mit dem Hörbuch-Tipp der Woche.

Sprecherin: Der Teenager Franky wächst im osthessischen
Zonenrandgebiet auf. Und das ist noch uncooler, als es klingt: Statt
Fast-Food-Tempel und Kabelfernsehen prägen Zelt-Discos und der Kampf
ums angesagteste Mofa seine Pubertät.

O-Ton 1 (Zonenrandkind, 19 Sek.): Ich fuhr eine blaue Prima 5, die
ich einem Mädchen aus dem Nachbardorf abgekauft hatte. Das fand ich
reichlich uncool. Ausgerechnet einem Mädchen das Mofa abgekauft zu
haben. Aber was will man machen?! Dafür motzte ich meine Kiste
dermaßen auf, dass man kaum noch Originalteile an dem Grundgerippe
finden konnte.

Sprecherin: Sein Vater lässt sich leider nicht aufmotzen, den muss
er nehmen, wie er ist.

O-Ton 2 (Zonenrandkind, 19 Sek.): Auf der emotionalen
Väter-Landkarte war mein Vater ein interessantes, aber doch eher
unterkühltes Land wie Island. Island-Herbert. Das hatte er wiederum
von seinem Vater, meinem Opa, der Empathie auch eher für eine
Fußkrankheit hielt und emotional komplett entkernt schien.

Sprecherin: Obendrein machen dem jungen Franky und seinem Kumpel
Björn auch noch die Damen zu schaffen. Aber immerhin hat seine
Angebetete Erika – die ihn bisher weitgehend ignoriert hat –
versprochen, auf der anstehenden Kirmes seine Tanzpartnerin zu
werden.

O-Ton 3 (Zonenrandkind, 31 Sek.): Wenn die Kirmes unser Schicksal
sein sollte, dann bitte! Dann hüpfte ich auch mit bunten Bändern in
den Händen um einen kahlen Baumstamm. Ich hoffte also, dass ich ihr
in dem aufgeheizten Umfeld der Dorfkirmes endlich näherkommen könnte.
Björn wollte einfach nur irgendwem näherkommen – er war da weniger
wählerisch und hoffte auf den Alkoholeffekt, dass irgendeine
bunte-Bänder-Tänzerin so voll war, dass sie ihm endlich die
Jungfräulichkeit nehmen würde.

Sprecherin: Doch Frankys heile – wenn auch reichlich öde – Welt
gerät ordentlich aus den Fugen, als die Mauer fällt und er Zugang zu
den bis dahin unbekannten Wesen von der anderen Seite bekommt.

O-Ton 4 (Zonenrandkind, 23 Sek.): “Sprich sie doch mal an.”
“Denkst du wirklich?” “Na klar, nun mach schon! Die wartet da nur
drauf, glaub mir.” “Recht hast du” “Was sollte schon passieren? Wir
sprachen die gleiche Sprache. Es sei denn, sie käme aus Sachsen, dann
könnte das mit der Verständigung ins Stocken geraten. Da konnte man
sich gleich mit einer Koreanerin austauschen oder einem Hund oder
einem Alien.

Abmoderationsvorschlag:

Sie möchten wissen, wie sich das Leben für den osthessischen
Teenie nach der Wende weiterentwickelt? “Zonenrandkind”, die wirklich
witzige Story von Literatur-Comedian Tim Boltz, gibt es ab sofort
(14.10.) als Hörbuch, gelesen vom Autor selbst, exklusiv bei Audible.
Mehr Infos dazu finden Sie auch unter audible.de/tipp.

Pressekontakt:
Audible GmbH
Silvia Jonas
Tel.: 030-310 191 132
Mail: silvia.jonas@audible.de

Original-Content von: Audible GmbH, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 14. Oktober 2019. Abgelegt unter Freizeit, Literatur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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