Hüttenkunst im Mauerpark

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Der Mauerpark im Herzen Berlins war bekanntlich schon öfter ein direkter Zeitzeuge von Durchbrüchen alter Grenzen. 1961 hat man ihn auf seinen Namen getauft und wo im Sommer 1990 noch Wachtürme der DDR Grenztruppen standen ist nun ein grüner Park zu sehen. Und nicht nur ein Park öffnet sich uns zwischen der Gleim- und Eberswalderstrasse, die kulturelle Vielfalt ist hier der Spannungsmagnet. Man könnte auch von einem außergewöhnlichen Raum für Austausch sprechen, denn inzwischen hat sich dieser Ort der vielfältigsten Begegnungen zu einem der beliebtesten Treffpunkte für interdisziplinäre Kulturschaffende entwickelt. Seit dem 26. Juni ruft er zum „Ressourcen Handel“ auf. Zu erleben gibt es ein Happening um eine autarke Skulptur des bildenden Künstlers Klaus Büsen (s. Ab.). „Superplanet“ Mit dieser Einleitung beginnt eine Theorie über sich halten wollende Standards und ihrer Ermöglichung. Erneuerbare Energien liefern der Kunsthütte die nötigen Versorgung, um mit Eintritt der Dämmerung von selbst zu strahlen. Wie, kann man bei einer sommerlichen Erfrischung selbst raus finden.

wer, was, womit, wie, wo, wie, wann, warum

Text und Bild: Klaus Büsen
Kunstveranstaltung: Hüttenkunst für Ressourcen Handel
Kunstobjekt: „Kunsthütte“ Happening um eine Installation, die sich in der Dämmerung von selbst beleuchtet.
Fotovoltaik: Klimaschutz mit neuen Techniken
im Mauerpark: Prenzlauer Berg, Schwedter Strasse, zwischen Gleim- und Eberswalder Strasse
wann: 26.06. – 06.09.2009
warum: Weil wir gesellschaftliche Errungenschaften uns nicht nehmen lassen müssen.

Hüttenkunst ist:

1. eine Skulptur.
2. ein temporäres Objekt der Begegnung und Kommunikationsgegenstand
sämtlicher Gesellschaftsgruppen.
3. eine freundliche Einladung durch befreiende Formfindung und
stimmige Farbgebung. Komplementärfarben sprechen von innen nach außen.
4. eine Installation mit direkten Haupterkennungsmerkmalen unserer
Zivilisation. Haus, Licht, Freizeit, Ressourcen, Umstand.
5. autarke Kunst.
6. ein erläuterndes Bespiel was Abhängigkeiten sein können und welche
man gar nicht aufgeben muss, wenn man den Lieferanten wechselt.
7. eine emotionale Aufwertung eines geschichtsträchtigen Ortes.
8. für uns da.

Beitrag von auf 8. Juli 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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