„IGeL-Leistungen eine wichtige Investition in die Gesundheit“

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Individuelle Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) werden in der Medizin immer wichtiger. Schon 2014 belief sich das Volumen der Leistungen nach Expertenschätzungen auf mehr als eine Milliarde Euro, Tendenz steigend. Auch in der Frauenheilkunde werden zahlreiche individuelle Gesundheitsleistungen angeboten, wie Frauenarzt Dr. Adrian Flohr (Krefeld und Düsseldorf) mitteilt. Er ist Geschäftsführer von Medplus Nordrhein (www.medplus-nordrhein.de und www.medplus-nordrhein.de/fachaerzte/dr-med-adrian-flohr-kollegen), einer multidisziplinären, überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) mit Praxen im Ärztehaus-Oststraße in der Düsseldorfer Innenstadt, in Düsseldorf-Gerresheim sowie in Krefeld.

„Unsere IGeL-Leistungen in der Frauenheilkunde beziehen sich vor allem auf die erweiterte Krebsvorsorge. Ob Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Eierstockkrebs: Frauen in allen Altersgruppen sind vielfältigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die sich aber mit zusätzlichen Leistungen zur Krebsfrüherkennung reduzieren lassen. Je früher Krebs erkrankt wird, desto besser sind seine Heilungsaussichten“, sagt Dr. Adrian Flohr. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten aus diesem Grund ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an, deren Kosten altersabhängig übernommen werden. Aber zugleich, betont der anerkannte Gynäkologe, lasse sich dieses gesetzliche Angebot durch selbst gezahlte Untersuchungen eben optimieren. Daher sind IGeL-Leistungen für Dr. Adrian Flohr eine wichtige Investition in die Gesundheit und er erkennt, dass diese bei den Patientinnen sehr gut ankommen.

Zu den Angeboten gehört bei Medplus Nordrhein zum Beispiel die vaginale Sonografie. Mit einer speziell geformten, hochauflösenden Ultraschallsonde werden Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter (Harnblase und Harnröhre) untersucht. Dadurch können verschiedene Krankheitsbilder (etwa Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut, gutartige und bösartige Tumore an den Eierstöcken) diagnostiziert werden, die bei der einfachen Tastuntersuchung unter Umständen nicht auffallen.

Oder die Dünnschichtzytologie: Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Abstrich, der von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird, entdeckt die Dünnschichtzytologie mehr Vorstufen von bösartigen Veränderungen am Gebärmutterhals. Auch Blasenkrebs und Darmkrebs lassen sich durch Leistungen wie einen „Bladder Check Test“ oder immunologischen Stuhltest viel früher und genauer erkennen und dementsprechend behandeln.

Ein großer Bereich von Dr. Adrian Flohr und seinen Kollegen bei Medplus Nordrhein ist die gesamte Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Brustkrebs. „Bei Frauen ist der Brustkrebs die häufigste Krebsart und laut wissenschaftlich fundierten Zahlen des Zentrums für Krebsregisterdaten die häufigste Krebsart in Deutschland überhaupt mit rund 70.000 neu erkrankten Frauen pro Jahr. Um das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, so weit wie möglich zu reduzieren, sollten Frauen schon ab 30 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen“, sagt der Frauenarzt.

Mit Hilfe der Mammographie könnten Brusttumore frühzeitig entdeckt und so mit einer möglichst brusterhaltenden Therapie behandelt werden. Da mit Hilfe der Mammographie aber nicht das Erfassen aller Brusttumore möglich sei, etwa bei brustwandnahen Tumoren oder solchen, die zur Achselhöhle lokalisiert sind, wird bei Medplus Nordrhein nach der Mammographie ein ergänzender Brustultraschall (Mammasonographie) angeboten. Mit großem Detailreichtum und hochauflösender Technik können auch kleine Veränderungen entdeckt werden, und das ohne Strahlenbelastung.

Beitrag von auf 14. Juni 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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