INTER Versicherung gratuliert Partnerin Malaika Mihambo zum WM-Titel / Mihambo sprichtüber Meditieren, Rituale und Ziegenmilch (FOTO)

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Am 6. Oktober holte Malaika Mihambo mit phänomenalen 7.30 Meter im
Weitsprung in Doha/Katar WM-Gold für Deutschland. Danach flog sie
direkt nach Thailand, um sich vier Wochen aktiv zu erholen. Natürlich
hat es sich ihr Partner, die INTER Versicherungsgruppe aus Mannheim,
nicht nehmen lassen, ihr persönlich zum WM-Gold zu gratulieren. Dabei
erzählt Malaika Mihambo exklusiv, wie sie die WM erlebt hat, wie
wichtig ihr eine gesunde Lebensweise ist und welche neuen Erfahrungen
sie in Thailand sammeln möchte.

Malaika, herzlichen Glückwunsch! Sie haben bewiesen, dass Sie zu
den ganz Großen gehören: Ein unglaublicher Sprung, 7.30 Meter, der
weiteste seit 15 Jahren – Weltmeisterin! Haben Sie das alles schon
realisiert?

Noch nicht so richtig. Es sind eigentlich zwei Kracher auf einmal,
die ich gerade versuche zu realisieren…einmal Weltmeisterin
werden… und dann noch 7.30 Meter springen, das ist noch so weit
weg, irgendwie so surreal, das ist schon heftig. Gleichzeitig freue
ich mich einfach, bin dankbar, stolz und zufrieden mit dem
Fortschritt, den ich gemacht habe.

Ihre sportlichen Fähigkeiten sind immens. Wie wichtig ist Ihre
mentale Stärke, um Ihr Riesenpotential wie heute genau auf den Punkt
abzurufen?

Die mentale Stärke ist eines der Dinge, die mich auszeichnen und
gerade im Sport ist das entscheidend, weil man auch mal in
Situationen kommt, wo es schwierig oder gar brenzlig ist – so wie am
Sonntag beim Wettkampf. Ich lag nach einem schlechten und einem
ungültigen Sprung auf dem 7. Platz und hatte nur noch einen Versuch,
um in die Top 8 zu kommen und weiter im Wettkampf dabei zu sein. Das
muss man dann einfach ausblenden – oder eben ummünzen, um daraus noch
weitere Kraft zu ziehen und dann eben auch einen Sprung von 7 Meter
30 zu machen.

Inwieweit hat Ihr Umfeld zu Ihrem Erfolg beigetragen? Stimmt es,
dass auch Ihre Mutter in Doha dabei war?

Ja, meine Mutter war in Doha dabei. Das Umfeld ist natürlich sehr
wichtig. Ich weiß, dass ich von so vielen Menschen Rückhalt bekomme,
sei es im Privaten als auch im Sport. Es gibt so viele Menschen, die
für mich da sind, die mich nicht nur als Sportlerin sondern auch als
Mensch wertschätzen. Ich bin sehr dankbar, diese Menschen in meinem
Leben haben zu dürfen.

Apropos Doha: Welche Eindrücke haben Sie insgesamt gewonnen?

Doha war für mich ein sehr interessantes Erlebnis. Ich habe es
noch nicht ganz verarbeiten und einordnen können. Es war sehr
interessant zu sehen, wie da so eine moderne Stadt einfach aus dem
Nichts in der Wüste hochgezogen wird. Wir waren wirklich in einer
City…nur Hochhäuser, so hab ich noch nirgendwo gewohnt. Bei mir
zuhause hat man immer viel Natur. Das mag ich lieber. Auch völlig
konträr zu uns ist der Umgang mit Klimaanlagen. Alles ist stark
klimatisiert. Da wird sogar bei stehenden Autos die Klimaanlage
aufgedreht.

Konnten Sie auch abseits der Wettkämpfe einmal in das Leben vor
Ort eintauchen?

Leider nein. Das ist immer schwierig vorm Wettkampf. Ich nutze die
Zeit vom Wettkampf um mich vorzubereiten, mich zu fokussieren und
vermeide Risiken. Sightseeing wird eigentlich meistens danach
gemacht.

Die Kritik um den Austragungsort, die schwierigen klimatischen
Bedingungen – wie sind Sie damit umgegangen?

Für mich waren die klimatischen Bedingungen nicht besonders
schwer. Ich bin zwar mit leichten Halsschmerzen angereist, konnte
diese aber vor Ort gut in den Griff bekommen. Ich bin später
angereist und habe vor Ort nur drinnen trainiert. Sowohl das Stadion
wie auch das Trainingsstadion waren klimatisiert, von
Luftfeuchtigkeit und Hitze war nichts zu spüren. Von daher bin ich
eigentlich immer nur vom Hotel zum Bus oder vom Bus zum Stadion
gelaufen.

Welche Feierlichkeiten stehen in Doha noch an?

Es gab keine offizielle Abschlussfeier. Aber wir haben danach
privat im Hotel gefeiert. Meine Mutter, sowie meine
Trainingspartnerin und einige aus meinem Verein sind extra mit nach
Doha gekommen. Das war großartig. Wir haben bis in die Morgenstunden
zusammen mit Johannes Vetter gefeiert. Danach ging es direkt an den
Flughafen. Es war also eine sehr kurzweilige Nacht, hat aber jede
Menge Spaß gemacht.

Sie fliegen ja direkt von Doha nach Thailand. Wie sehr freuen Sie
sich auf Ihren Urlaub dort?

Ich freue mich sehr auf meinen Urlaub. So eine große Reise ist
natürlich immer sehr aufregend. Auch zu wissen, dass man jetzt vier
Wochen nicht mehr nach Hause kommt, das ist natürlich auch ein wenig
surreal. Aber nichtsdestotrotz freue ich mich auf die neue Kultur,
die neuen Eindrücke, die ich erleben werde und noch auf ganz viele
schöne Momente, Begegnungen und Erinnerungen. Gerade diese Saison, in
der die WM so spät war und die Olympischen Spiele vor der Tür stehen,
ist es für mich wichtig, jetzt Energie und Kraft für die neue Saison
zu tanken. Das habe ich letztes Jahr auch so gemacht und es hat
wunderbar geklappt.

Sie sind Partner der INTER Versicherungsgruppe – wie die Adler
Mannheim und Grün-Weiss Mannheim, die beide 2019 die deutsche
Meisterschaft in die Kurpfalz holten. Nun setzen Sie dem Ganzen die
Krone auf – Weltmeisterin! Die INTER scheint ein prima Partner zu
sein, stimmt’s?

Die INTER ist ein super Partner. Ich habe mich nicht nur sehr über
die unterstützenden Anzeigen gefreut und wenn mich Bekannte darauf
aufmerksam gemacht haben, sondern auch über den tollen Artikel im
Grün-Weiss-Heft. Das war wirklich sehr schön. Ich freue mich einfach
auf die weitere Zusammenarbeit unserer noch jungen Partnerschaft.

Eishockey und die Adler Mannheim sind in Ihrer Heimat überaus
beliebt. Haben Sie schon einmal ein Spiel in der SAP Arena gesehen?
Oder sind Sie etwa schon einmal auf Schlittschuhen gestanden? Oder
haben Sie lieber festen Boden unter den Füßen, von dem Sie mit
Riesensprüngen dann weich im Sand landen?

Ich war 2010 bei den Weltmeisterschaften in Deutschland. Die
fanden ja auch teilweise in der SAP Arena statt, da hab ich mir dann
Eishockey zum ersten Mal angeschaut. Ich stand auch früher öfter auf
Schlittschuhen. Mir macht es immer mehr Spaß selbst aktiv zu sein als
nur von außen zuzuschauen. Dennoch ist natürlich Schlittschuhlaufen
auch immer mit Gefahren behaftet, dass man sich verletzt. Von daher
bin ich jetzt schon seit Jahren nicht mehr Schlittschuh gefahren.
Aber prinzipiell finde ich es auch schön mal übers Eis zu gleiten.

Eine gesunde Lebensweise hilft natürlich jedem Menschen.
Ausreichend Bewegung und Schlaf, Entspannung und ausgewogene
Ernährung – gerade für Hochleistungssportler wie Sie sind das
zusätzlich Schlüssel zum Erfolg. Gehen wir einmal davon aus, dass sie
genug Bewegung haben und demzufolge tief und fest schlafen – worauf
achten Sie grundsätzlich bei Ihrer Ernährung?

Ich ernähre mich am liebsten vegetarisch und versuche mich sehr
ausgewogen zu ernähren, also auch immer wieder tierische Produkte mit
einzunehmen, wenn möglich in Bioqualität. Außerdem versuche ich
Kuhmilch zu reduzieren und setze stattdessen auf Schafsmilch- und
Ziegenmilchprodukte. Was ich auf jeden Fall anfangen will, ist Saaten
zu keimen, was ja auch sehr gesund sein soll. Daran, habe ich mich
bisher aber noch nicht getraut. Ansonsten trinke ich natürlich viel
Wasser oder Tee, esse viel Gemüse, am liebsten regional, biologisch
und saisonal. Ich koche einfach, was mir schmeckt und lege auch gerne
mal Detox-Zeiten ein, Das hilft mir, mich wieder an das gesunde Essen
zu gewöhnen und es fällt mir auch leichter dabei zu bleiben, wenn man
seine Geschmacksnerven wieder auf gesunde Nahrungsmittel umtrainiert
hat.

Das klingt sehr gesund, Malaika – und professionell obendrein, um
die letzten Prozent Leistung “herauszukitzeln”. Wie sieht es denn an
Wettkampftagen aus, ernähren Sie sich hier speziell? Haben Sie im
Wettkampf besondere Rituale? Wie zum Beispiel immer den gleichen
Rhythmus, in dem Sie sich vor dem Anlauf selbst abklatschen – bevor
Sie dann das Publikum zum Mit-Klatschen animieren?

An Wettkampftagen ernähre ich mich immer vegetarisch, weil das
einfach leichter im Magen liegt und mir ein besseres Gefühl gibt.
Ansonsten esse ich eigentlich nicht anders als an anderen Tagen auch,
wichtig ist nur, dass ich genug esse, damit ich nicht hungrig im
Wettkampf stehe.

Bestimmte Wettkampfrituale habe ich nicht. Ich meditiere gerne,
also auch täglich, im Schnitt circa fünfmal die Woche und auf jeden
Fall auch immer vor dem Wettkampf. Zudem mache ich noch
Chi-Gong-Übungen, um mich weiter zu fokussieren und die inneren
Kräfte zu balancieren, um einfach auf den Punkt genau da zu sein.
Ansonsten schau ich einfach, dass an den Tagen nur Dinge tue, die mir
gute Laune bereiten, so dass ich mit einem guten Gefühl in den
Wettkampf starten kann.

Das mit dem Selbstabklatschen ist einfach um nochmal ein anderes
Körpergefühl zu bekommen oder sich selbst zu pushen. Ich schaue immer
vor jedem Sprung, auch im Wettkampf, was ich jetzt gerade
brauche…Bei der WM zum Beispiel war nach dem ersten Versuch mein
Pulsschlag und meine Atmung sehr erhöht. Ich habe mich einfach kurz
hingesetzt, Atemübungen gemacht, die Augen geschlossen und versucht,
ganz kurz zu meditieren, einfach um wieder zurückzukommen und das hat
ja auch sehr gut geklappt.

In Ihrem Urlaub möchten Sie den Tauchschein machen. Sehen Sie dies
auch als neue Erfahrung, um in eine völlig neue Welt der Entspannung
“einzutauchen”?

Ich sehe generell einfach jede neue Erfahrung als einen super Weg
an, um sich selbst zu bereichern, den Horizont zu erweitern und noch
mehr Lebensfreude zu gewinnen. Ich möchte an meinem Lebensende
zurückblicken und sagen können, dass ich glücklich war und viele
Dinge gemacht habe, die mich interessierten und mein Leben bereichert
haben. Deshalb suche ich mir immer neue Erfahrungen, von denen ich
glaube, dass sie mir gefallen könnten. Wichtig ist mir dabei, sie
auch zeitnah umzusetzen und nicht auf “morgen” zu verschieben.

Von der fernöstlichen Lebensweise haben Sie ja aus Ihrem
Indien-Urlaub die Meditation mitgenommen. Was möchten Sie Neues für
sich kennenlernen, in welchen Bereichen möchten Sie sich nun in
Thailand weiterentwickeln?

Das weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich habe gelesen, dass
es dort andere Meditationstechniken gibt und mir einen entsprechenden
Kurs schon mal rausgesucht. Grundsätzlich finde ich die Lebensweise
sehr interessant und die Küche ist sehr lecker. Ich war jetzt hier in
Bangkok auch in einem vegetarischen, veganen Restaurant, die eben auf
biologisch zertifizierte Ernährung Wert legen und keine Aromastoffe
oder ähnliche künstliche Dinge zufügen. Das war so lecker. Es gibt
dort sogar glutenfreie Pancakes – da werde ich morgen mal zum
Frühstück hingehen und ein paar davon verzehren.

Über die INTER Versicherungsgruppe

Die INTER Versicherungsgruppe ist ein unabhängiger Konzern, der
eine umfassende Produktpalette für Privat- und Gewerbekunden
anbietet. Spezielle Angebote richten sich insbesondere an Kunden aus
dem Heilwesen und dem Handwerk. An der Spitze steht der INTER
Versicherungsverein aG. Er nimmt im Wesentlichen eine Holdingfunktion
für die unmittelbar oder mittelbar gehaltenen Tochtergesellschaften
wahr. Dies sind insbesondere die INTER Krankenversicherung AG, die
INTER Lebensversicherung AG, die INTER Allgemeine Versicherung AG,
die Bausparkasse Mainz AG und die beiden polnischen Versicherer TU
INTER Polska S.A. sowie TU INTER-ZYCIE Polska S.A. Die INTER
Versicherungsgruppe kooperiert zudem umfassend mit der Freie Arzt-
und Medizinkasse der Angehörigen der Berufsfeuerwehr und der Polizei
VVaG (FAMK) mit Sitz in Frankfurt. Die Anzahl der angestellten
Mitarbeiter des Konzerns im Innen- und Außendienst betrug im
Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich 1.575 Personen.

Pressekontakt:
INTER Versicherungsgruppe
Unternehmenskommunikation
André Dinzler
(0621) 427-1334
presse@inter.de

Original-Content von: INTER Versicherungsgruppe, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 10. Oktober 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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