Internet-Portal „room-gallery.de“ für schwule Männer: Private Zimmervermieter können mehr Vielfalt als Hotels bieten

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Berlin . – Rund 18 Millionen Übernachtungen in Privatunterkünften beanspruchen Schwule allein in Deutschland jährlich. Das Internet-Portal „room-gallery.de“ orientiert sich dabei an den allgemeinen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. „Dieses besondere Potenzial kann nicht nur durch die günstigen Preise erklärt werden“, sagte „room-gallery.de“-Direktor Peter Bircheneder in Berlin.

Schwule Männer beanspruchten eine „persönliche Note“ bei privaten Unterbringungen, wenngleich sie zwischen „absoluter Privatheit“ und Serviceleistungen der Gastgeber unterschieden . Vermieter böten neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit vereinzelt sogar qualifizierte Stadtführungen an. „Hier hat sich eine Vielfalt entwickelt, die für schwule Männer oftmals attraktiver ist als die Unterbringung in einem Hotel.“

„room-gallery.de“ selbst setze darauf, private Gastgeber per SMS und E-Mail unverzüglich über eine Buchungsanfrage zu informieren. Binnen 24 Stunden sollten Interessierte eine Zusage oder Absage erhalten, wenn die Zimmerbelegung nicht bereits im Internet-Portal vermerkt worden ist. Das wäre von besonderer Bedeutung, wenn sich Vermieter im Urlaub befänden oder beruflich stark eingespannt seien. Der Zugriff auf eine Dokumentation der Schritte zwischen Anfrage und Buchung böte beiden Parteien Sicherheit.

Gleichwohl, so Bircheneder, setze „room-gallery.de“ bei der Auswahl der verfügbaren Zimmer nicht auf strenge Kontrollen, sondern auf Bewertungen der User. So ergebe sich eine direkte Verpflichtung der privaten Gastgeber gegenüber den schwulen Gästen.

„room-gallery.de“ wird derzeit in deutscher und englischer Sprache betrieben. Etwa in der 1. Oktober-Woche richtet sich das Berliner Unternehmen auf solche Reisende und Gastgeber aus, die Spanisch sprechen.

Dargestellt sind Angebote von Privatleuten aus der ganzen Welt. „room-gallery.de“ expandiere „erfreulich schnell“ (Bircheneder) mit einer täglich zunehmenden Zahl von Offerten.

Vermieter unterlägen dabei keinen Bindungen. Privatleute mit freien Zimmern legten den Preis fest, könnten zwischen Vor-, Haupt- und Nachsaison differenzieren und Langzeitrabatte einräumen. Die Gestaltung des eigenen Angebotes auf der Webseite sei leicht, versichert „room-gallery“-Direktor Peter Bircheneder. Er sagt auch: „Natürlich sind wir auch den Anbietern verpflichtet und werden im Zweifelsfall ungerechte Bewertungen entfernen.“ „room-gallery.de“ fühle sich unparteiisch der zuverlässigen Information verpflichtet, die die Interessen sowohl des schwulen Mieters als auch des Zimmervermieters berücksichtige.

Während Gäste auf ein hohes Maß an Sicherheit vertrauen könnten, entfielen für Vermieter die zuweilen aufwendigen Bemühungen um die Vermarktung einzelner Gästezimmer – „nicht nur in den Metropolen der Welt“, so „room-gallery.de“-Direktor Peter Bircheneder in Berlin.

Beitrag von auf 17. August 2009. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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