Ist die gesunde Ernährung vielleicht gar nicht so gesund?

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Bremen-05.01.2010
Das Buch von Sabine Beuke: „unhaltbare“ Zustände-Letzte Rettung durch kohlenhydratarme Ernährung-Low Carb, trifft genau in unsere jetzige Zeit. Ein gesunder Darm ist für ein langes Leben ohne Krankheit einfach Voraussetzung; Allergien, Rheuma, Gicht, Migräne, Immunerkrankungen, Herzinfarkt, Diabetes, Krebs. Insbesondere die Zivilisationskrankheiten haben ihre Ursache vornehmlich in einer gestörten Darmfunktion und Darmflora.
Zum Beispiel leiden ca. 300.000 Menschen in Deutschland an Morbus Parkinson und es kommen pro Jahr ca. 20.000 diagnostizierte Neuerkrankungen hinzu.
Die Frühsymptome der Parkinson Krankheit werden von den Ärzten oft nicht erkannt.
Diese Krankheit beginnt schleichend und kann über Jahre unspezifische Symptome aufweisen. Erst im mittleren Krankheitsstadium, wenn Zittern oder Muskelsteifigkeit auftreten, wird die Krankheit erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Beschwerden meist unspezifisch und für die Betroffenen wie für den Arzt nur schwer zu erkennen.
Parkinson gehört neben Demenz und Alzheimer zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Die Zahl der Neuerkrankungen wird sich laut Experten-Schätzung in den kommenden 25 Jahren verdoppeln.
Im Vorwort des Buches: Plötzlich Diabetes von Jutta Schütz steht:
Noch nie sind Ernährungsforschungen so vielseitig und intensiv betrieben worden wie in den letzten hundert Jahren. Aber ist der Gesundheitszustand unserer Menschen dadurch wirklich besser geworden? Haben die Empfehlungen der Ernährungsexperten so wenig Gewicht oder ist die gesunde Ernährung vielleicht gar nicht so gesund?
Es wird festgestellt, dass selbst durch therapeutische Maßnahmen (wie zum Beispiel Tabletten) zwar die Krankheiten gelindert, der Verlauf jedoch meist nicht aufgehalten werden kann. Dass zwischen Gesundheitszustand und Ernährung ein Zusammenhang besteht, wird nicht bezweifelt. Doch je mehr man sich mit Ernährungsfragen befasst, desto unmöglicher scheint es, sich zu Recht finden zu können. Es gibt viele Ernährungstheorien mit zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen. Im Schaub Institut gibt es über 200 Bücher und Unterlagen von verschiedenen Ernährungsformen. Fast alle kommen zu einem gemeinsamen Ergebnis, dass zwischen Nahrungswahl und Gesundheitszustand ein Zusammenhang besteht. Unsere Verdauungsorgane sind das Wurzelsystem unseres Körpers.
Beide Autorinnen, die mit ihren Büchern sehr erfolgreich sind, forschen bis heute in dieser Richtung Ernährungsumstellung und finden, dass es wichtig ist, soviel wie Möglich darüber zu informieren.
Der Mensch ist von Natur aus kein Stärkeesser, sondern isst vorwiegend Früchte. Rohe Körner sind unverdaulich und Getreidekörner sind daher nur für Vögel verdaubar, denn sie haben einen Kropf, in welchem die Samen bis zum Keimvorgang verbleiben. Dann erst kann der Vogel die Körner verdauen.
Sind wir Vögel? Und haben wir einen Kropf?
Dr. Alvarez von der weltberühmten Mayoklinik in Rochester (USA) sagt über das Brot: Brot passiert den ganzen Dünndarm ohne vollkommen verdaut zu werden. Außerdem stört der Weizen, wie auch Salz in Verbindung mit Getreide, die Aufnahme der Nahrung.
Gesundheits-Praktiker wissen, dass der jahrelange Verzehr von unrichtiger Zusammensetzung der dazu noch falschen Nahrung die Fähigkeit der Verdauung beeinträchtigt.
Schütz sagte auch gegenüber der Presse, dass die Symptome der Krankheit AD(H)S (Hyperkinetisches Syndrom) eventuell durch eine Umstellung auf eine „kohlenhydratarme“ Ernährung einzudämmen wären. Wissenschaftler stellten fest, dass diese Störung „ein neurobiologisches Defizit im Gehirn-Stoffwechsel“ die Ursache sein könnte. Durch einen Mangel an „Neurotransmittern“ werden die Aufmerksamkeit, das Weiterleiten von Nervenimpulsen und die Informationsverarbeitung geschwächt. Es gibt Untersuchungen, dass der Zuckerstoffwechsel bei diesen Kindern verlangsamt ist und Teile des Gehirns, die für Aufmerksamkeit zuständig sind, mit zu wenig Glukose versorgt werden. Als AD(H)S Ursache werden die gleichen Neurotransmitter diskutiert die außerdem auch bei Migräne eine entscheidende Rolle spielen könnten. Es gibt seit dem Jahr 1940 beweisbare Studien, dass man Krankheiten durch eine kohlenhydratarme Ernährung heilen kann.
Der Krebsforscher Prof. Dr. Gerd Birkenmeier vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig sagt, dass Zucker der Motor der Krebszellen ist.
Auf der Internetseite der Universität Leipzig, Fachbereich: Medizinischer Fakultät, weist dieser Arzt darauf hin, dass durch das Industriezeitalter ein noch nie da gewesener Wandel in Richtung Kohlenhydrate stattgefunden hat. Nach Prof. Birkenmeier (Leipziger Biochemiker), brauchen wir diese KH eigentlich gar nicht, wohl aber Eiweiß und Fett. Auch er sagt: Der Mensch würde nicht vom Fett fett, sondern von den vielen KH. Er empfiehlt als Krebsvorsorge die Reduzierung der Kohlenhydrate. Damit würden mögliche Tumorzellen förmlich ausgehungert.
Veröffentlichung nur mit Quellennachweis!

Beitrag von auf 5. Januar 2010. Abgelegt unter Ernährung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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