Jung, frisch, radikal: Hollywood Undead!

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Hollywood Undead aus Kalifornien sind der Beleg dafür, was aus der spontanen Kreativität sechs junger Männer entstehen kann: Eine in dieser Form noch nicht gehörte Mischung intensiver Rock- und Rap-Musik, ein höchst durchdachtes Image und eine angehende Weltkarriere. Ihr Debütalbum „Swan Songs“, das im September 2008 in den USA erschien und sofort Platz 22 der Billboard Charts erreichte, wird hierzulande am 31. Juli veröffentlicht. Zwischen dem 10. und 13. Dezember wird das Sextett den deutschen Fans dann seinen außergewöhnlichen Sound in München, Köln, Berlin und Hamburg live präsentieren.
Sie seien, sagen sie selbst über sich, vor der Bandgründung „die typischen jugendlichen Loser gewesen, die mit Chips und Bier den Tag vor dem Fernseher verbringen“. 2005 besorgten sie sich aus purer Langeweile ein PC-Programm, mit dem man Musik aufnehmen kann. So setzten sich Deuce (Gesang) und J-Dog (Keyboard, Gitarre) eines Nachmittags vor ihren Computer und erdachten ein paar Songs, die sie auf MySpace stellten. Innerhalb von neun Wochen wurden ihre Lieder dort mehr als eine Million Mal angehört ? sie trafen mit ihrem radikalen Sound zwischen hartem Metal, derben Raps und kraftvollen NuMetal-Hooks den Nerv einer jungen Hörergeneration.
Mit vier Freunden ? Jonny 3 Tears (Gesang), Charlie Scene (Gitarre), Funny Man (Gesang) und Da Kurlzz (Drums) ? gründeten die beiden Hollywood Undead, um nicht nur Songs, sondern eine richtige Band zu haben, mit der man live spielen konnte. Sie nahmen sich viel Zeit, ihre Ideen umzusetzen. Zunächst schrieben sie 14 Songs, die sich in ihrer radikalen Ausprägung als eine Mischung aus Eminems textlicher Härte, dem durchgeknallten Humor der Bloodhound Gang und der brachialen Härte von Slipknot beschreiben lassen. Dann schufen sie ein stimmiges Image. Außer ihren Künstlernamen ist über die sechs Kalifornier nichts bekannt, da sie in der Öffentlichkeit immer mit Masken auftreten und aus ihrem Privatleben ein Geheimnis machen.
Fast drei Jahre später, im August 2008, enterten die Jungs erstmals eine Bühne. Bei einem landesweiten Nachwuchs-Festival stachen Hollywood Undead aus dem Stand mit über 50 Prozent der Zuschauerstimmen ihre Konkurrenten aus. Zu dieser Zeit hatten sie nach dreijähriger Arbeit ihr Debütalbum „Swan Songs“ fertiggestellt, das im darauffolgenden Monat veröffentlicht wurde und die Charts stürmte. Mehr als 40 Millionen Menschen hatten sich bis dahin ihre Songs auf MySpace angehört.
Nach einer erfolgreich absolvierten USA-Tournee kommen Hollywood Undead im Dezember für erste Clubshows nach Deutschland. Spätestens dann wird das Undead-Fieber auch hier um sich gegriffen haben.

Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH Co.KG
http://www.mlk.com/

Beitrag von auf 5. August 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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