Keine Angst vor Melodien ? das NDR Sinfonieorchester mit Hadyn, Ravel, Doráti und Bartók

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Konzerte: Sonntag, 6.12., 11.00 Uhr, Laeiszhalle Hamburg
Montag, 7.12., 20.00 Uhr, Laeiszhalle Hamburg
Sendung: Sonntag, 6.12, 11.00 Uhr, live auf NDR Kultur

Die Konzerte am 6. und 7. Dezember in der Hamburger Laeiszhalle präsentieren u. a. den ungarischen Künstler Antal Doráti. Dieser feierte vor allem als Dirigent weltweit Erfolge; fast 600 Plattenaufnahmen belegen dies eindrucksvoll. Als einer der ersten spielte er sämtliche Sinfonien Joseph Haydns ein und trug damit maßgeblich zur großen Haydn-Renaissance bei. Passend dazu wird Haydns Sinfonie C-Dur zu Beginn der Konzerte mit dem NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrey Boreyko erklingen. Diese Sinfonie ist eigentlich eine Bühnenmusik zum Theaterstück „Der Zerstreute“, entsprechend geriert sich die Musik: Ein ums andere Mal geht der musikalische Faden verloren, mitten im letzten Satz holen die Violinen gar das vergessene Einstimmen nach.

Dorátis eigene Kompositionen ? aufgeführt wird seine 2. Sinfonie ? beschrieb der Komponist, der bei Kodály und Bartók studiert hatte, als „erkennbar zeitgenössisch, aber trotzdem ohne Angst vor Melodien“. Vor Melodien fürchtete sich auch Maurice Ravel in seinem Klavierkonzert G-Dur nicht. Jean-Yves Thibaudet, Spezialist für französisches Repertoire und geschätzt für seine mitreißenden, poetischen Interpretationen, spielt den Solo-Part in diesem wirkungsvollen Meisterwerk. Zum Schluss des Konzertprogramms erklingt Béla Bartóks „Große Suite“ aus dem Ballett „Der holzgeschnitzte Prinz“.

Am Montag, 7. Dezember, führt Habakuk Traber ab 19.00 Uhr im E-Saal der Laeiszhalle in das Konzert ein. NDR Kultur überträgt am Sonntag, 6. Dezember, live.

Die Künstler:
Andrey Boreyko, in St. Petersburg geboren, ist gegenwärtig Chefdirigent des Berner Symphonie-Orchesters sowie Erster Gastdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. In der Saison 2009/2010 übernahm Andrey Boreyko die Position des Generalmusikdirektors der Düsseldorfer Symphoniker. Andrey Boreyko war Chefdirigent der Jenaer Philharmonie, der Hamburger Symphoniker und des Winnipeg Symphony Orchestra und Principal Guest Conductor des Vancouver Symphony Orchestra. Andrey Boreyko ist Ehrendirigent der Jenaer Philharmonie, der während seiner fünfjährigen Tätigkeit als Chefdirigent vom Vorstand des „Deutschen Musikverleger-Verbandes“ die Auszeichnung für die besten Konzertprogramme in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten zuerkannt wurde. Überaus erfolgreiche Debütkonzerte u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonia Orchestra sowie dem New York Philharmonic führten zu sofortigen Wiedereinladungen. Andrey Boreyko dirigierte außerdem u. a. das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester, die Symphonie-Orchester von Sydney, Melbourne, Perth, Adelaide, Tokio und Seoul sowie die Orchester von Pittsburgh, Detroit, Dallas, Los Angeles, Boston und Philadelphia. Zu den zukünftigen Verpflichtungen Andrey Boreykos gehören u. a. Konzerte mit den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchester der Mailänder Scala sowie Wiedereinladungen nach Detroit und Los Angeles. Zahlreiche CDs sowie Fernseh- und Radioaufzeichnungen dokumentieren die künstlerische Vielseitigkeit Andrey Boreykos.

Jean-Yves Thibaudet wurde 1961 in Lyon geboren. Seine wichtigsten Lehrer waren Lucette Descaves und Aldo Ciccolini. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren sein
15. Auftritt bei den BBC Proms, sein 23. Auftritt beim Spoleto Festival, ein Soloabend beim Tanglewood Festival, Konzerte mit dem Philadelphia Orchestra in Saratoga, eine Tournee mit dem Orchestre National de France mit Kurt Masur, ein Soloauftritt im Herbst Theatre San Francisco und ein Liederabend mit Angelika Kirchschlager in Warschau. Jean-Yves Thibaudet gastierte u. a. beim Chicago Symphony, dem Los Angeles Philharmonic, dem Cincinnati Symphony, dem National Symphony Orchestra Washington, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Münchner Philharmonikern, dem Bilbao Symphony, dem BBC Symphony und dem Orchestre National de Lyon. Als geschätzter Begleiter erscheint er gegenwärtig mit Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Angelika Kirchschlager, Yuri Bashmet und dem Rossetti String Quartet.

Karten gibt es zu 9 Euro bis 41 Euro (zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif; Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen), E-Mail: ticketshop@ndr.de.

26. November 2009

NDR Presse und Information
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
www.ndr.de
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