Kindertraum “Elises Insel“: Heilung ohne Klinikatmosphäre

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Würden sich Kinder einen Ort wünschen, an dem sie Schutz, Geborgenheit und Hilfe finden können, wäre das “Elises Insel“. Für die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Königin Elisabeth Herzberge (KEH) Krankenhaus Berlin wurde dieser Traum im Oktober 2009 wahr. Gemeinsam mit Ärzten der Abteilung entwickelte das Berliner Architekturbüro dan pearlman ein Raum- und Kommunikationskonzept, welches Austauschs- und Rückzugsmöglichkeiten bietet und durch den Einsatz von Farben, Formen und Materialien den Heilungsprozess bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig fördert.

“Das neue Konzept setzt Standards für die zeitgemäße medizinische und funktionelle Betreuung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Ausgestaltung eines modernen und patienten-freundlichen therapeutischen Milieus ist Leitidee für unser Konzept “Elises Insel“. Wir freuen uns, ein Referenzprojekt geschaffen zu haben“, so der vorsitzende Geschäftsführer des KEH, Dr. Rainer Norden.

“Elises Insel“: Wie aus einer Geschichte Wirklichkeit wurde

Der Hilferuf der Berliner Klinik im November 2007 startete ein beispielloses Projekt. Ein Team aus Architekten und Designern entwickelte in Anlehnung an die Klinikgründerin, Elisabeth von Preußen, die Figur der Prinzessin Elise. Als Schutzpatronin und gute Fee bietet sie Kindern von 3-18 Jahren auf ihrer „Insel“ Hoffnung, Hilfe und Heilung und fördert die Identifikation junger Patienten und medizinischer Fachkräfte mit ihrer Klinik. “Elises Insel“ steht für medizinisch-soziale Kompetenz und sorgt für eine wegweisende Positionierung im Gesundheitsmarkt.

„Die ganzheitliche Behandlung der Menschen, die zu uns kommen, liegt uns am Herzen. Wir möchten, dass sich unsere kleinen Patienten wohl fühlen und schnell wieder gesund werden.“, erklärt Frau Dr. Körner-Köbele, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Kleine Patienten danken

Möglich wurde die Neugestaltung und Sanierung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am KEH durch Fördermittel der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie durch das Engagement der v. Bodel-schwinghschen Anstalten Bethel, des KEH, A24 -Architekten und Ingenieure-, Ingenieurbüro Honisch+Dummler, Statikbüro Heß und dan pearlman.

Beitrag von auf 10. Februar 2010. Abgelegt unter Behandlung & Beratung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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