KN: Toter Zeuge im Amtsgericht erst nach drei Tagen entdeckt

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Ein toter Zeuge ist im Kieler Amtsgericht erst nach
drei Tagen entdeckt worden. Das berichten die „Kieler Nachrichten“
(Dienstagsausgabe). Eine Gerichtssprecherin bestätigte der Zeitung,
dass der 70-jährige Mann am Montag vergangener Woche als Zeuge eines
Strafprozesses geladen gewesen sei – erst am Donnerstag sei dann die
Leiche auf einer Toilette des Gerichtsgebäudes gefunden worden.

Die Hauptverhandlung am Montag war der Sprecherin zufolge vom
Richter abgesagt worden, weil der Angeklagte nicht erschienen war –
beim Aufrufen der Zeugen fiel dann auf, dass auch der 70-Jährige
fehlte. Man habe in den folgenden Tagen versucht, den Mann
telefonisch zu erreichen. Erst am Donnerstag nach dem Reformationstag
sei einem Wachtmeister aufgefallen, dass eine Toilettenkabine seit
Tagen verschlossen gewesen sei, so die Gerichtssprecherin. Der Tote
sei „in sitzender Haltung“ aufgefunden worden. Als Todesursache
vermuten die Behörden einen Herzinfarkt. Eine Obduktion soll Klarheit
bringen. Das Verschwinden des Rentners war offenkundig außerhalb des
Gerichts niemandem aufgefallen: Der Polizei lag jedenfalls keine
Vermisstenmeldung vor.

Pressekontakt:
Kieler Nachrichten
Chefredakteur
Christian Longardt
Telefon: 0431/903-2810
christian.longardt@kieler-nachrichten.de

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Beitrag von auf 5. November 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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