Kohlenhydratarme Ernährung kann viele Krankheiten heilen

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Bruchsal-16.04.2010
Zum Beispiel informiert die Autorin Jutta Schütz über den österreichischen Arzt Dr. Wolfgang Lutz – Die Lutz-Diät:
Die Lutz-Diät ist fettreich und kohlenhydratreduziert.
Sie wurde in den Jahren 1950 – 1960 von dem österreichischen Arzt Wolfgang Lutz entwickelt und gehört zu den Low-Carb-Diäten und gleicht der Atkins-Diät.
Lutz studierte in Wien und Innsbruck Medizin und habilitierte 1943 an der Wiener Universität.
In seinem Buch: Leben ohne Brot (1967), berichtete er über seine gesundheitlichen Problemen wie Hüftarthrose, chronische Polyarthritis und Erschöpfungssyndrome.
Durch die Umstellung auf eine kohlenhydratarme Diät mit 6 Broteinheiten pro Tag (ca. 72 Gramm Kohlenhydrate) konnte er seine Krankheiten heilen bzw. deren Fortschreiten zum Stillstand bringen.
Daraufhin entwickelte er eine allgemeine Theorie zur Schädlichkeit von Kohlenhydraten für die Gesundheit. Wolfgang Lutz erhielt für sein Werk die Auszeichnung der Royal-Society of Medicine sowie im Jahr 2007 den Freedom of the City of London Award. Er ist Ehrenprofessor der Metropolitan University of Dublin, Irland.
In dem Buch von Jutta Schütz kann man auch lesen:
Eine Low Carb Ernährung hat einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel. Aber auch auf anderen Gebieten hat sich die ketogene Diät bewährt. Zum Beispiel bei der Krankheit: Epilepsie.
Im Jahr 1920 entwickelte der amerikanische Arzt Russel M. Wilder eine Therapieform für Epilepsie kranke Kinder, die auf eine ausgeglichene Eiweißzufuhr setzte. Fettreich und gleichzeitig kohlenhydratreduziert.
Das Ziel war, den Fastenstoffwechsel, dem die positive Wirkung des Fastens zugesprochen wird, zu beschleunigen.
Die ketogene Kost stellte sich in der Behandlung als positiv dar. Dies war ein durchschlagender Erfolg. Die jungen Patienten, bei denen sich die Anfalls-Häufigkeit drastisch reduzierte, sorgten dafür, dass die ketogene Diät an Bedeutung gewann.
Manche Symptome der Intoleranz wie Angstzustände, Epilepsie, Depression, Hyperaktivität und schizophrene Phasen haben mit der Funktion des Gehirns zu tun.
Einige Ernährungswissenschaftler fanden heraus, dass die Symptome von Schizophrenie ein wenig nachlassen, wenn die Patienten eine Diät ohne Getreide und Milch erhalten.
Menschen mit Zöliakie, die einen erhöhten Darmpermeabilität haben und kein Weizengluten vertragen, können mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch an Schizophrenie leiden.
An einer Bevölkerungsgruppe im Pazifik zeigte sich bei Untersuchungen, dass Schizophrenie in diesen Gruppen erst dann vorherrschte, wenn sie Weizen, Gerstenbier und Reis konsumierten (Dohan 1984).
Buch: Essen wir zu viele Kohlenhydrate?, Autorin: Jutta Schütz, Verlag: Books on Demand, ISBN: 9 783839127032 (2009).
Veröffentlichung nur mit Quellennachweis!

Beitrag von auf 16. April 2010. Abgelegt unter Ernährung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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