Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Villa Massimo ist ein wertvolles Kleinod der Kulturnation Deutschland

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Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte anlässlich der heutigen Präsentation der Villa Massimo mit Arbeiten der Stipendiaten des Jahres 2009 im Martin-Gropius-Bau in Berlin: „Die Villa Massimo ist ein wertvolles Kleinod der Kulturnation Deutschland solche Freiräume des künstlerischen Schaffens sind unverzichtbar!“

Dies werde auch an der jährlichen Präsentation der Stipendiaten der Villa Massimo deutlich, die sich mittlerweile zu einem Highlight in Berlin entwickelt habe.

„Gerade in diesem Jahr, in dem immer mehr Kürzungsmeldungen aus dem öffentlich geförderten Kulturbereich kommen, werden wir ganz eindringlich an die Bedeutung des privaten Engagements für die Kultur erinnert“, hob der Kulturstaatsminister hervor. „Mit der diesjährigen – von Seiten der Wirtschaft großzügig geförderten – Veranstaltung können wir auch auf hundert Jahre Geschichte der Villa Massimo zurückblicken. Es war Eduard Arnhold, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutsch-jüdischen Geschichte im wilhelminischen Deutschland, der 1910 die Atelierhäuser und die Villa bauen ließ und sie dem preußischen Staat vermachte.

Dies ist ein historisch herausragendes Beispiel dafür, dass vieles in Deutschlands Kulturlandschaft nicht denkbar ist ohne Bürgersinn und privates Verantwortungsgefühl.“

Die ?Deutsche Akademie Rom Villa Massimo? bietet hochbegabten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Studienaufenthaltes künstlerisch weiter zu entwickeln. Jährlich werden bis zu zehn Stipendien in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik vergeben. Seit 2007 präsentiert die Villa Massimo die Stipendiatinnen und Stipendiaten eines Jahrgangs in Berlin.

Die diesjährige Präsentation wird durch eine Förderung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands finanziert.

Es werden Werke der Komponisten Màrton Illès und Dr. Charlotte Seither, der Schriftsteller Durs Grünbein und Silke Scheuermann, der Architekten Sebastian Reinhardt und Daniel Widrig sowie der bildenden Künstler Fernando Bryce, Henriette Grahnert und Jochen Lepmert vorgestellt. Auch die Praxisstipendiaten Sascha Waltz und Otto Sander sind mit einer Installation und einer Lesung beteiligt.

Die Villa Massimo wird aus dem Haushalt des BKM mit jährlich über zwei Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen unter: www.villamassimo.de

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Beitrag von auf 26. Februar 2010. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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