Literaturnobelpreis an rumäniendeutsche Herta Müller sensationell

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Literarische Aufarbeitung von Deportation oder Zwangsarbeit der deutschen Minderheiten nach 1945

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen Nobelpreises für Literatur an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jochen-Konrad Fromme MdB:

Der Literaturnobelpreis an die rumäniendeutsche Herta Müller ist eine sensationelle Wahl des Stockholmer Komitees. Laut der Begründung hebe sich die 56jährige Schriftstellerin dadurch hervor, dass sie „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ zeichne.

Herta Müller, in Nitzkydorf südlich von Temeschburg in Rumänien geboren, hat sich ein Leben lang mit ihrer Banater Heimat auseinandergesetzt und eindringlich wie niemand zuvor die verbrecherischen Methoden und den Unterdrückungsapparat eines kommunistischen Staates Osteuropas beschrieben.

Es ist zu hoffen, dass ihr neuer Roman „Atemschaukel“ über in sowjetische Arbeitslager verschleppte Rumäniendeutsche Schule macht und sich weitere Autoren endlich der literarischen Aufarbeitung von Deportation oder Zwangsarbeit der deutschen Minderheiten nach 1945 annehmen. Die Unionsbundestags Fraktion beglückwünscht Herta Müller zu dieser außergewöhnlichen Ehrung.

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Beitrag von auf 9. Oktober 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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