Maison van den Boer entwickelt innovatives Ernährungskonzept für Radboud Universitätsklinikum

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„FoodforCare“ besteht aus frisch zubereiteten Gerichten wie Salaten, Suppen, Snacks, warmen Speisen
 

Als Alternative zum Krankenhausessen können die Krebspatienten täglich aus einem reichhaltigen Sortiment an sechs schmackhaften Gerichten wählen. Insgesamt hat Maison van den Boer 800 Gerichte entwickelt, die exakt auf die individuellen Patientenbedürfnisse und Anforderungen wie Diäten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien abgestimmt sind. Künftig will der Catering-Experte das attraktive Versorgungskonzept auch anderen Krankenhäusern anbieten.

Der Ursprung von „FoodforCare“ geht auf das Jahr 2013 zurück: Damals hatten junge Krebspatienten beklagt, dass ihnen das Krankenhausessen – vor allem nach der Chemotherapie – nicht schmeckt. Zusammen mit Diätassistenten, Food-Designern und den jungen Krebspatienten entwickelte Maison van den Boer ein neuartiges Versorgungskonzept. Den Patienten wurden wahlweise sechs kleine Gerichte mit allen wichtigen Nährstoffe angeboten, die sie für ihre vollständige Genesung benötigen.

Nach einer sechswöchigen Pilotphase verspürten die Patienten einen deutlich größeren Appetit. Zudem verbesserte sich das Wohlbefinden und sie konnten die Einnahme von Medikamenten gegen Übelkeit reduzieren. Anfang des Jahres 2015 startete eine weitere Pilotphase mit fünf Patientengruppen. Nachdem auch diese erfolgreich verlaufen war, ist „FoodforCare“ zum 1. Oktober 2015 offiziell an den Start gegangen. Die Patienten werden sechsmal täglich von Food-Assistenten mit Mahlzeiten beliefert. Vor Ort erhalten sie eine kurze Information über die Zutaten der angebotenen Speisen und können anhand dessen entscheiden, was sie gerne essen möchten. Das Sortiment besteht aus frisch zubereiteten Gerichten wie Salaten, Suppen, Snacks, warmen Speisen sowie Shakes und Smoothies.

Eigens für die Vermarktung des einmaligen Versorgungskonzeptes hat Maison van den Boer die unternehmensinterne Abteilung „FoodforCare“ gegründet. Seit März 2016 kann das gesamte Radboud Universitätsklinikum mit dem neuen Sortiment versorgt werden. Unter der Verantwortung des Radboud Universitätsklinikums wurde die Stiftung „FoodforCare“ gegründet. Diese achtet darauf, dass die Prinzipien des Ernährungskonzeptes eingehalten und wissenschaftliche Untersuchungen unterstützt werden. Hierbei steht der Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Speisenherstellung sowie die emotionalen Auswirkungen und das Wohlergehen der Patienten im Mittelpunkt.

Beitrag von am 6. Dezember 2017. Abgelegt unter Ernährung, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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