„Mal eben in den Dschungel“ – Guyanas Hauptstadt Georgetown ist idealer Ausgangspunkt für Soft Adventure-Touren

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Die Holzhütten des Arrowpont Nature Resorts sind relativ komfortabel (Cred
 

Man kann den Hunger nach Dschungel-Erlebnissen allerdings auch in Etappen stillen, die einen jeweils nach ein paar Tagen wieder in Guyanas pulsierender Metropole Georgetown zurückführen. Mit seinen zwei internationalen Flughäfen ist die Hauptstadt ohnedies der zentrale Ausgangspunkt für alle Touren durch das nur rund 750.000 Einwohner zählenden Land im Norden des südamerikanischen Kontinents. Drei möchten wir heute vorstellen.

Arrowpoint Nature Resort

Von Georgetown aus geht es zunächst per Boot den Demerara River hinauf. Dieser gehört zu den größeren Flüssen des wasserreichen Landes. Er entspringt im zentralen Regenwald und mündet nach 346 Kilometern bei Georgetown in den Atlantik. Gut 45 Minuten dauert die Fahrt, die über den Kamuni River und den Pokerero Creek schließlich am Anleger des Arrowpoint Nature Resorts endet.

Eine dreiviertel Stunde, in der bereits deutlich wird, was das Land ausmacht: Nur wenige Kilometer südlich von Georgetown fühlt man sich bereits auf einem anderen Planeten. Keine Hektik, keine Menschen, nur unberührte Natur. Und Wasserwege, an deren Ufern es eine exotische Tierwelt zu entdecken gilt.

Die Lodge Arrowpoint verdankt ihren Namen den zahlreichen Pfeilbäumen (Arrow = Pfeil) in der Umgebung, aus denen die Ureinwohner ihre Jagdpfeile schnitzten. Acht Holz-Hütten mit komfortablen Betten und einem eigenen Bad stehen hier den Gästen zu Verfügung, die ein interessantes Programm erwartet: Dschungel-Trekking mit einheimischen Führern, Mountainbike-Touren, Vogelbeobachtung oder ein Besuch des Amerindian-Dorfes Santa Mission.

Inselhüpfen auf dem Essequibo

Die Inselwelt auf dem Essequibo ist überwältigend. 365 kleinere und größere Eilande sollen es sein, die vom Wasser des mit gut 1.000 Kilometer Länge drittgrößten Stroms Südamerikas umspült werden. Beim Tagesausflug von Georgetown aus rücken selbstredend jene in den Fokus, die im 60 Kilometer breiten Delta des Flusses liegen.

Auf dem Besichtigungsprogramm der verschiedenen Bootstouren steht u.a. die Insel Fort Island, auf der verschiedene Überreste niederländischer Architektur besichtigt werden können. Darunter auch der Court of Policy, der heute ein Museum ist. Oder Fort Zeelandia, eine Festung aus dem 18. Jahrhundert.

Vergleichbare Verteidigungsanlagen gibt es mit Fort Kyk-Over-Al auch auf der Insel Hogg. Hier unterstreicht zudem eine Windmühle die holländische Geschichte Guyanas.

Vogelbeobachtung auf dem Mahaica River

Vogelfreunde müssen nicht weit aus Georgetown herausfahren, um einige der schillerndsten Gefieder Guyanas zu sehen. Schon nach einer guten halben Stunde Fahrt erreicht man Unity Village an der Mündung des Mahaica River. Zuvor steht allerdings ein kurzer Stopp im historischen Örtchen Victoria auf dem Programm. Es war das erste Dorf, das vor mehr als 175 Jahren von ehemaligen Sklaven gekauft und in Eigenregie verwaltet wurde.

Anschließend geht es dann in einem Fischerboot auf dem Mahaica River durch die Mangrovenwälder mit ihrer außergewöhnlichen Tierwelt. Hier sind es vor allem verschiedene Affen- sowie mehr als 150 Vogelarten, die sich ins Blickfeld der Besucher schieben.

Unter ihnen auch der Hoatzin, der es gar auf das Landeswappen geschafft hat, obwohl er im gängigen Vokabular auch Stinkvogel genannt wird. Der wenig schmeichelhafte Name resultiert aus der Tatsache, dass das Tier im Kropf und nicht im Magen verdaut. Aber so nah kommt man ihm dann aber doch nicht….

Beitrag von auf 29. November 2018. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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