Mehr als nichts und doch zu wenig

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Bildungsministerin Schavan, Vertreter/innen verschiedener Studierendenverbände und Institutionen trafen sich heute zu einem Bildungsgespräch über den Bologna-Prozess. Das Mitglied des Parteivorstandes der Linken und Geschäftsführerin des Studierendenverbandes Linke.SDS, Stefanie Graf, fasst das Ergebnis zusammen:

Wenn man die alleinige Bereitschaft zum Dialog bereits als Erfolg werten möchte, dann war das Treffen nur kurz nach den Wochen des Bildungsstreiks ein kleiner und bescheidener Erfolg.

Frau Schavan ließ sich nicht auf unsere Forderungen nach einer Demokratisierung der Hochschulen und das Verbot von Studiengebühren in jeglicher Form ein.

Auch die Belastung durch den Workload im Studium, die Problematik des BAföGs oder die zunehmende Verschulung des Hochschulstudiums wurden von ihr nicht aufgenommen. Wirkliche verändern möchte sie die Situation der Studierenden nicht.

Trotzdem haben die Proteste und der Druck des Bildungsstreiks bewirkt, dass sich Frau Schavan sich für die Abschaffung der Quote zum Master einsetzen möchte oder eine flexiblere Lösung für die Länge des Bachelors vorschlägt. Dies bleibt zu prüfen.

Natürlich blieb all dies relativ unverbindlich – es wurden weder konkrete Ansprechpartner für eine mögliche gemeinsame Lösungsfindung genannt, geschweige denn, dass ein erkennbarer Zeitrahmen für die Lösung der Probleme im Hochschulbereich genannt wurde. Mehr haben wir aber ehrlich gesagt auch nicht erwartet.

URL: www.die-linke.de

Beitrag von auf 7. Juli 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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