Merck will Genomeditierung zur Untersuchung von Darmbakterien zugunsten unterernährter Kinder einsetzen

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Merck (https://c212.net/
c/link/?t=0&l=de&o=2133836-2&h=511969363&u=https%3A%2F%2Fwww.merckgro
up.com%2Fde&a=Merck), ein führendes Wissenschafts- und
Technologieunternehmen und Wegbereiter auf dem Gebiet der
Genomeditierung, hat heute eine Kooperation mit der Washington
University in St. Louis, Missouri, USA, bekannt gegeben. Ziel der
Zusammenarbeit ist die Optimierung von Nahrungsergänzungsmitteln zur
Wiederherstellung einer gesunden Darmflora (Mikrobiom).

Im Rahmen der auf zwei Jahre ausgelegten Kooperation kommt die
CRISPR-Technologie zur Genomeditierung von Merck (https://c212.net/c/
link/?t=0&l=de&o=2133836-2&h=3816127301&u=https%3A%2F%2Fwww.merckgrou
p.com%2Fde%2Fexpertise%2Fpharmaceutical-research%2Fcrispr.html&a=CRIS
PR-Technologie+zur+Genomeditierung+von+Merck) in Forschungsarbeiten
von Dr. Jeffrey Gordon an der Washington University School of
Medicine zum Einsatz. Ziel der Forschung ist es, die Unterschiede
zwischen Darmbakteriengemeinschaften bei gesunden und unterernährten
Kindern zu ermitteln und herauszufinden, welche Merkmale gesunder
Darmbakterien für ein normales Wachstum entscheidend sind. Darauf
aufbauend können Ansätze für die Wiederherstellung eines normalen
Mikrobioms mittels Nahrungsergänzung entwickelt und optimiert werden,
da Ernährungsmaßnahmen selbst das Problem bisher nicht lösen konnten.

„Die Entwicklung der Darmflora ist bei stark unterernährten
Kindern gestört, so dass bei ihnen im Vergleich zu gesunden Kindern
unreife Bakteriengemeinschaften vorhanden sind“, sagte Udit Batra,
Member of the Merck Executive Board and CEO, Life Science. „Unsere
Zusammenarbeit mit dem führenden Experten auf dem Gebiet der
Erforschung des menschlichen Mikrobioms, Dr. Jeffrey Gordon, wird
sich darauf konzentrieren, wie das Mikrobiom bei unterernährten
Kindern repariert und eine normale Darmflora wiederhergestellt werden
kann. Wir werden auch weiterhin Kooperationen mit wissenschaftlichen
Fachkreisen auf der ganzen Welt eingehen, bei denen unsere
grundlegende Technologie zur Genomeditierung zum Einsatz kommt, um zu
erforschen, wie spannende Behandlungen für zahlreiche Erkrankungen
entwickelt werden können.“

CRISPR-basierte Genscheren haben neue Möglichkeiten in der Medizin
und Biotechnologie eröffnet. Ähnlich wie ein
Textverarbeitungsprogramm, das Wörter oder Buchstaben findet, löscht
und ersetzt, suchen die CRISPR-RNA-Proteinkomplexe nach bestimmten
DNA-Sequenzen in einer Zelle, schneiden diese heraus und ermöglichen
es der Zelle, neue DNA-Informationen einzufügen. Im Rahmen dieser
Kooperation werden Merck und Dr. Gordons Gruppe die CRISPR-basierten
Genscheren des Unternehmens einsetzen, um die DNA-Sequenz von
Mikroben zu modifizieren, die aus menschlichen Darm-Mikrobiom-Proben
kultiviert wurden. Die Ergebnisse werden den Forschern helfen,
wichtige neue Erkenntnisse über die Funktionen und den
Nährstoffbedarf der Bakterien zu erhalten.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Technologie zur
Genomeditierung anzuwenden, um die Mechanismen noch besser zu
verstehen, durch die nützliche Darmbakterien ein gesundes Wachstum
bei Kindern fördern“, sagte Dr. Jeffrey Gordon, Direktor des Edison
Family Center for Genome Sciences and Systems Biology an der
Washington University. „Durch den Einsatz dieser Technologie in
Kombination mit unseren präklinischen Modellen können wir
entschlüsseln, wie sich Darmbakterien im sich entwickelnden Darm
etablieren, welche Nährstoffe notwendig sind, um diese Mikroben zu
erhalten und wie Darmbakteriengemeinschaften das Muskel- und
Knochenwachstum, die Reifung unseres Immunsystems und einen gesunden
Stoffwechsel beeinflussen.

„Das gesunde Wachstum von Säuglingen und Kindern hängt von der
Entwicklung einer gesunden Bakteriengemeinschaft im Darm ab. Die
Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sollen unsere laufenden Bemühungen
dahingehend unterstützen, neue, sichere und kulturell annehmbare Wege
zu finden, um die sich entwickelnden Darmbakteriengemeinschaften bei
unterernährten oder von Unterernährung bedrohten Kindern zu
reparieren. Diese Erkenntnisse werden die Entwicklung neuartiger aus
natürlich vorkommenden Inhaltsstoffen bestehenden Lebensmittel für
eine gesunde Darmflora erleichtern, die zudem die Anzahl sowie die
nützlichen Funktionen natürlich vorkommender Bakterienstämme in den
unreifen Darmbakteriengemeinschaften dieser Kinder erhöhen“, fügte
Dr. Gordon hinzu.

Merck ist seit 13 Jahren im Bereich der Genomeditierung tätig und
bot als erstes Unternehmen weltweit maßgeschneiderte Biomoleküle für
die Genomeditierung an (TargeTronTM(TM) RNA-geführte
Gruppe-II-Introns und CompoZr(TM) Zinkfingernukleasen), wodurch die
Verbreitung dieser Verfahren in der globalen Forschungsgemeinschaft
vorangetrieben wurde. Merck stellte zudem als erstes Unternehmen
sogenannte Arrayed-CRISPR-Bibliotheken her, die das gesamte
menschliche Genom abdecken. Mit ihnen können Forscher die
zugrundeliegenden Krankheitsursachen genauer untersuchen und die
Entwicklung von Therapien beschleunigen.

Als Unternehmen, das sich in hohem Maße für Innovationen im
Bereich der Genomeditierung einsetzt (https://c212.net/c/link/?t=0&l=
de&o=2133836-2&h=559767579&u=http%3A%2F%2Flink.videoplatform.limeligh
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+in+hohem+Ma%C3%9Fe+f%C3%BCr+Innovationen+im+Bereich+der+Genomeditier
ung+einsetzt), erkennt Merck, dass die Genomeditierung zu wichtigen
Fortschritten in der biologischen Forschung und Medizin geführt hat.
Gleichzeitig hat das wachsende Potenzial von Technologien für die
Genomeditierung zu wissenschaftlichen, rechtlichen und
gesellschaftlichen Bedenken geführt. Sowohl als Nutzer als auch
Anbieter von Technologie zur Genomeditierung unterstützt Merck die
Forschung zur Genomeditierung unter sorgsamer Berücksichtigung von
ethischen und gesetzlichen Standards. Merck hat mit dem MBAP ein
bioethisches Beratungsgremium (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=21
33836-2&h=3805816548&u=https%3A%2F%2Fwww.merckgroup.com%2Fde%2Fcompan
y%2Fresponsibility%2Fregulations-and-guidelines.html&a=bioethisches+B
eratungsgremium) eingerichtet, um für Forschung, an der seine
Geschäfte beteiligt sind, Orientierungshilfe zu geben. Das
Unternehmen hat zudem unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und
gesellschaftlicher Fragestellungen eine klare operative Position (htt
ps://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2133836-2&h=659632931&u=https%3A%2F%
2Fwww.merckgroup.com%2Fcontent%2Fdam%2Fweb%2Fcorporate%2Fnon-images%2
Fcompany%2Fresponsibility%2Fen%2Fregulations-and-guidelines%2Fgenome-
editing-principle_EN.pdf&a=Position) definiert, ohne dabei
vielversprechende Therapieansätze für den Einsatz in der Forschung
und Anwendung zu blockieren.

Folgen Sie Merck auf Twitter (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=
2133836-2&h=500202758&u=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2Fmerckgroup&a=Twit
ter) @Merckgroup, auf Facebook (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2
133836-2&h=3680429084&u=http%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fmerckgroup&a=
Facebook) @merckgroup und auf LinkedIn (https://c212.net/c/link/?t=0&
l=de&o=2133836-2&h=1222107266&u=https%3A%2F%2Fwww.linkedin.com%2Fcomp
any%2Fmerck-group&a=LinkedIn).

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Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen
in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials.
Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien
weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von
biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler
Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung
und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder
LCD-Fernseher. 2017 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz
von 15,3 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische
Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute
Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in
Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck.
Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD
Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

Video – https://mma.prnewswire.com/media/691667/Merck__MLP017_Gene
_Editing.mp4

Foto –
https://mma.prnewswire.com/media/691664/Merck_Microbiome.jpg

Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 16. Mai 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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