Minister Karl-Josef Laumann: ?Ein deutliches Signal für die berufliche Qualifizierung?

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Land fördert DEULA-Ausbildungszentrum für Landmaschinen¬technik in Warendorf mit 410.000 Euro

Düsseldorf, 26.03.2010
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
„Konnte der ?Lanz Bulldog? früher noch mit dem Schraubenschlüssel repariert werden, so braucht man heute umfangreiche Kenntnisse in der neuesten Landmaschinentechnik“. Mit diesem Beispiel veranschaulichte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (26. März 2010) in Warendorf die Notwendigkeit, auch in diesem Bereich auf eine fundierte Ausbildung unter modernsten Bedingungen zu setzen.
Laumann eröffnete das neue Fachzentrum für die überbetriebliche Ausbildung von Land- und Baumaschinenmechanikern in Warendorf und gratulierte gleichzeitig dessen Träger, der DEULA Westfalen-Lippe, zum 60-jährigen Bestehen (DEULA = Deutsche Lehranstalt für Landmaschinentechnik).
„Mit dem neuen Fachzentrum geben Sie ein deutliches Signal für die berufliche Qualifizierung und zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit in der ganzen Region ? weit über Warendorf hinaus“, sagte Minister Laumann, der den Neubau mit rund 410.000 Euro gefördert hatte.
Das Fachzentrum dient neben der überbetrieblichen Ausbildung in der Land- und Baumaschinentechnik auch der beruflichen Weiterbildung, so werden dort Meistervorbereitungskurse angeboten.
Der internationale Wettbewerb wie auch der technische Fortschritt ? so Minister Laumann ? führe dazu, dass unsere Wirtschaft immer mehr qualifizierte Fachkräfte benötige. Die duale Ausbildung mit den Standbeinen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule sei deshalb zunehmend auf die ergänzenden Angebote leistungsstarker beruflicher Bildungszentren angewiesen.
„Deshalb“ ? so Laumann weiter ? „ist die Weiterentwicklung der beruflichen Qualifizierung auf hohem Standard ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeits- und Mittelstandpolitik der Landesregierung. Und deshalb bin ich auch überzeugt davon, dass unsere Landesgelder hier in Warendorf gut angelegt sind.“
Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Laumanns Worten „angesichts der Krise als erstaunlich robust erwiesen“: Am 30. September 2009 (zum Abschluss des Vermittlungsjahres) standen 121.500 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen noch 2.937 unversorgte Jugendliche gegenüber.
Im Bezirk Ahlen der Bundesagentur für Arbeit konnten 1.950 Ausbildungsverträge abgeschlossen werden; 25 Bewerberinnen und Bewerber blieben am Stichtag unversorgt. Aber viele zu dem Zeitpunkt noch nicht versorgte Jugendliche in Nordrhein-Westfalen konnten mittlerweile noch in eine Ausbildung, schulische Qualifizierung, Berufsvorbereitung oder sonstige Maßnahme vermittelt werden.

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Pressesprecherin
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