Mit gesundem Rücken durch das ganze Jahr

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter – jede Jahreszeit besticht mit ihren eigenen Vorzügen und bietet Raum für besondere Aktivitäten. Auch unser Gesundheitsverhalten verändert sich je nach Wetterlage und Außentemperatur. „Bei einigen Menschen kommt es zu Rückenschmerzen, die mit der saisonalen Freizeitgestaltung in Verbindung stehen“, berichtet Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. Deshalb gilt es, je nach Jahreszeit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Körpers zu achten, damit Rückenprobleme gar nicht erst entstehen.

Frühling – Zeit für mehr Bewegung

Wenn im März die ersten Sonnenstrahlen wieder ins Freie locken, steigt automatisch die Lust auf Bewegung. Auf Radfahren, Inlineskaten oder ausgedehnte Frühlingsspaziergänge freuen sich nun viele. „Davon profitiert auch der Rücken“, weiß Dr. Schneiderhan. Körperliche Aktivität regt den Kreislauf an und stärkt die Muskulatur, die als wichtige Stütze für die Wirbelsäule dient. Dabei sollten Freizeitsportler darauf achten, sich nach der langen Winterpause nicht zu viel zuzumuten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch die ersten Gartenarbeiten sowie der gründliche Frühjahrsputz stellen nun eine ungewohnte Belastung dar. Besonders beim Bücken oder Heben gilt es, in die Knie zu gehen, um den Rücken zu entlasten. An der frischen Frühlingsluft schützt wärmende Kleidung vor allem den empfindlichen Bereich um die Lendenwirbelsäule vor Verkühlungen.

Sommer – Ferien aktiv genießen

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Viele Familien nutzen die großen Schulferien, um gemeinsam zu verreisen. Doch gerade langes Sitzen in Auto, Zug oder Flugzeug stellen eine Belastung für den Rücken dar. Deshalb sollten aktive Pausen dazugehören. Doch der Sommer hat auch sportliche Abwechslung zu bieten. Schwimmen gehört zu den beliebtesten Aktivitäten und erweist sich als besonders rückenfreundliche Sportart. Bewegung im Wasser trainiert die gesamte Muskulatur, ohne die Gelenke zu belasten. Ob im Freibad, am See im Naherholungsgebiet oder beim Urlaub am Meer – es bieten sich viele Möglichkeiten, um sich im kühlen Nass zu bewegen oder einfach nur abzukühlen.

Herbst – auf ausreichend Bewegung achten

Ungemütliches, nasskaltes Wetter und frühe Dämmerung sorgen im Herbst dafür, dass viele Menschen nur ungern vor die Haustür gehen und sich lieber auf der Couch lümmeln. „Oft führt dieses verständliche Verhalten jedoch zu Bewegungsmangel und zu damit verbundenen Rückenschmerzen“, erklärt Dr. Schneiderhan. Deshalb lohnt es sich, kleine Rückenübungen in den Alltag zu integrieren. Wer regelmäßig die Gymnastikmatte beispielsweise zum Fernsehen ausrollt, beugt langfristig Beschwerden vor.

Winter – Kälte und Verletzungsgefahr

Vor allem in der kalten Jahreszeit treten bei einigen Menschen Rückenschmerzen auf, die oftmals mit Muskelverhärtungen einhergehen. Hier hilft oft die positive Wirkung von Wärme, zum Beispiel mit einer Wärmflasche. Winddichte Kleidung hält zudem die Kälte fern. Außerhalb der Wohnung besteht Glättegefahr und bei Stürzen können sogar Verletzungen an der Wirbelsäule entstehen. Auch bei Wintersport kommt es immer wieder zu Unfällen. Deshalb sollten vor allem Skifahrer bei ihren Abfahrten nicht auf Helm und Rückenprotektor verzichten. Mit dem richtigen Schutz macht auch im Winter Bewegung im Freien viel Spaß.

Weitere Informationen unter www.orthopaede.com

Beitrag von auf 3. Februar 2010. Abgelegt unter Rücken. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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