Moderne Feuerstätten: Unabhängige Prüfung gewährleistet sichere und saubere Verbrennung

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Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamineinsätze, die neu auf den Markt kommen, werden zuvor umfassend geprüft

Frankfurt am Main. – Jede häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe, also jeder Kamin- oder Kachelofen sowie auch jeder geschlossene Heizkamineinsatz, der neu auf den Markt kommt, wird zuvor von einer der sieben staatlich benannten unabhängigen deutschen oder einer europäischen Prüfstelle herstellerneutral auf „Herz und Nieren“ geprüft. So ist schon seit Jahrzehnten sicher gestellt, dass die Geräte ordnungsgemäß arbeiten und die Sicherheitsbestimmungen erfüllen.

„Jedes neue Gerätemodell wird einer Typenprüfung gemäß der zutreffenden DIN- und EN-Normen für Festbrennstoffgeräte unterzogen“, so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., zu dem festgelegten Prozedere, das unabhängig davon erfolgt, ob es sich um ein preisgünstiges Gerät aus dem Baumarkt oder ein Design-Modell aus dem Kaminstudio handelt. „Dabei werden auf Wunsch des Herstellers auch die Emissionen erfasst, die bei einer Typenprüfung normalerweise nicht gemessen werden. Mit entscheidend für die Höhe der Emissionen ist die Geometrie des Feuerraums und die richtige Zuführung der Verbrennungsluft. Diese Parameter sind jedoch nicht vom Anschaffungspreis, sondern von der Konstruktion des Gerätes abhängig.“

Effiziente Heiztechnik: Offene Kamine mit Heizkamineinsätzen nachrüsten

Besonders vorteilhaft sind Kaminkassetten, mit denen ein bisher offener Kamin wesentlich wirtschaftlicher und emissionsärmer betrieben werden kann. Der HKI empfiehlt daher, offene Kamine mit einer solchen Kaminkassette auszustatten. Eine optimale Luftzufuhr und die besondere Konstruktion steigern den Wirkungsgrad deutlich und verhindern, dass – wie zuvor – ein Großteil der Wärme einfach in die Luft geblasen wird. Unter einer Kaminkassette versteht man einen passgenau angefertigten, geschlossenen Einsatz, der in der Regel mit einer Glastür versehen ist und für den nachträglichen Einbau in einen offenen Kamin bestimmt ist. Bei gleicher Wärmeabgabe benötigt man damit bis zu zwei Drittel weniger Holz.

Die Installation einer Kaminkassette, so die Empfehlung des HKI, sollte in jedem Fall von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und muss im Vorfeld auch mit dem Bezirksschornsteinfeger abgesprochen werden, da der Kamin nach der Umrüstung einer höheren thermischen Belastung ausgesetzt ist.

Weitere Informationen im Internet unter www.ratgeber-ofen.de.

Beitrag von auf 25. März 2010. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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