Neue aposcope-Studie veröffentlicht / Umstrittene Nahrungsergänzungsmittel: Apotheker und PTA sind für Zulassungspflicht

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“Wir brauchen eine staatliche Zulassungspflicht mit einer
behördlichen Sicherheitsprüfung für Nahrungsergänzungsmittel und eine
öffentliche Liste im Internet, die darüber informiert, welche Produkte geprüft
wurden”, forderte kürzlich Grünen-Politikerin Renate Künast im Handelsblatt.
Denn manche Mittel seien nicht nur wirkungslos, sondern sogar gefährlich für
Verbraucher*innen. Ihre Forderung stößt auch beim Apothekenpersonal auf Gehör,
zeigt die neue aposcope-Studie “Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke 2019”.
91 % der insgesamt 502 befragten Apotheker*innen und PTA stimmen dem Wunsch nach
einer Zulassungspflicht zu.

Egal ob Vitaminkapseln oder Mineralstofftabletten – Nahrungsergänzungsmittel
(NEM) spielen in der Apotheke eine wichtige Rolle: 76 % der Befragten der
aposcope-Studie messen dem NEM-Geschäft eine eher hohe bis sehr hohe Bedeutung
bei. Zudem wird das Geschäft immer wichtiger, geben 73 % der
Umfrageteilnehmer*innen an. Ein Großteil der Apotheker*innen und PTA (81 %)
betrachtet die Mittel außerdem als sinnvolle Ergänzung zur allgemeinen
Ernährung.

Doch nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel hat für Verbraucher*innen die
gewünschte Wirkung. Die Grünen fordern daher neben einer Zulassungspflicht, das
NEM-Geschäft künftig zu regulieren. Für die befragten Apotheker*innen und PTA
wären rechtsverbindliche Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in NEM
denkbar. So stimmen 88 % der Frage nach der Einführung entsprechender Grenzen
zu. Denn bisher hat der Gesetzgeber kaum Handlungsspielraum, um bestimmte
Mittel, die sogar gefährlich sein können, zu kennzeichnen oder vom Markt zu
nehmen. Von den teilnehmenden PTA befürworten 91 % rechtsverbindliche
Höchstmengen, während es bei den Apotheker*innen immerhin 86 % sind.

Für die Studie “Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke 2019: Was ist gefragt,
was wird empfohlen?” wurden von aposcope am 14. und 15. Oktober 2019 insgesamt
502 Apothekerinnen, Apotheker und PTA befragt. Dabei beantworteten die Teams
mehr als 40 Fragen zu verschiedenen Themen, darunter das Nachfrage- und
Empfehlungsverhalten, der allgemeine Informationsstand sowie die
Herstellerbewertung. Die gesamte Studie mit weiteren aufschlussreichen
Informationen rund um Nahrungsergänzungsmittel inklusive detaillierten Daten und
Diagrammen kann unter marktforschung.aposcope.de zum Preis von 790,00 Euro netto
bestellt werden.

Über aposcope

Wir erheben und analysieren Daten von Apothekerinnen, Apothekern und PTA. Ein
eigenes Online-Panel aus mehr als 2.000 Apothekeneigentümern und -mitarbeitern
ermöglicht Unternehmen und Organisationen, die am Apothekenmarkt interessiert
sind, die Perspektive des pharmazeutischen Personals einzunehmen. aposcope
vertieft das Verständnis für den Zielmarkt und hilft, effiziente Entscheidungen
zu treffen. aposcope ist ein Marktforschungsangebot der EL PATO Medien GmbH, die
in Berlin mit mehr als 60 Mitarbeitern Medien und andere Formate für den
deutschsprachigen Gesundheitsmarkt betreibt.

Pressekontakt:
aposcope
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Telefon: +49 – 30 – 80 20 80 531
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Beitrag von auf 5. November 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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