Neuer Kunstraum „Eckstein“ wird eröffnet

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ECKSTEIN freut sich, am Samstag, den 12. Dezember 2009 um 18.30 Uhr zur Eröffnung des neuen Kulturorts „Eckstein“ in die Montagehalle von JACK IN THE BOX auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 in Köln-Ehrenfeld einzuladen. Die Eröffnung wird mit der Vernissage der Ausstellung WINTERS WOHNUNG von Andreas Bausch und Petra Steuber gefeiert und von dem Liedvortrag „Die Winterreise“ von Franz Schubert, vorgetragen von dem Sänger Pablo Bottinelli und der Pianistin Dasha Vogeleer, begleitet.

Für die Ausstellung erhalten die Räume des „Eckstein“ formal und inhaltlich unterschiedliche Arbeiten. Die Ausstellungsarchitektur erinnert an ein Labyrinth. Es entstehen immer neue Durchblicke in ineinander verschachtelten Räumen. Jeder Raum hat sein eigenes Thema.

Fernglasbilder bilden das Entrée im Außenraum. Dunst und Unschärfe, eine gedeckte Palette sind Merkmale dieser Bilder. Die Malerei von Andreas Bausch kreist immer wieder um elementare Themen: Die Horizontlinie in einem auch abstrakt lesbaren Bild wirkt wie ein letzter Halt in der Wirklichkeit.

Andere Bilder reflektieren die klassische Landschaftsmalerei durch Fotoübermalung. Durch die Mehrfachschichtung der Bildebenen entsteht ein Zweifel an unserer Wirklichkeitskonstruktion. Die Verwechslung mit realer Landschaft ist nicht beabsichtigt, passiert aber oft automatisch.

In weiteren Räumen sieht der Besucher übermalte Buchcover: Die Buchrücken geben den Titel der Arbeit. Ein vermeintlicher Bezug entsteht. Die Bilder, wie die Titel werden gebrochen: Das Bild könnte nur Vorwand sein. So läßt „Leben in der Urzeit“ an die Kindheit denken, an Dinosaurier. Man sieht jedoch nur eine unbestimmte, organische Form auf einer pastosen Fläche. Oft wirken diese Bildfindungen ironisch, auch absurd.

Zur Malerei von Andreas Bausch gesellen sich anekdotische Texte von Petra Steuber, die wie Miniaturerzählungen funktionieren. Sie öffnen Assoziationsräume, oft simpel und merkwürdig verstörend. Auch stehen Phantome die an Porträts erinnern auf kreisförmige Tafeln gebannt, gemalten Texten gegenüber. Auch eine Silhouette ist nur Vorwand. Das Restbild ist wichtiger als die Figur und bezieht so den Betrachter direkt ein.

Organisiert wird die Ausstellung von dem Büro für Kulturarbeit ECKSTEIN, hinter der der Kulturmanager und Projektleiter Sven Nowak steht, der unter neuem Namen und mit einer eigenen Unternehmensform die in den letzten drei Jahren geleistete Kulturarbeit des Vereins JACK IN THE BOX erfolgreich fortsetzt. Mit der Ausstellung stellt sich ECKSTEIN vor und weiht den Kulturort „Eckstein“ ein.

Kuratiert wird die Ausstellung von Jens Mentrup.

Die Ausstellung ist vom 12. bis zum 19. Dezember 2009 von 16 bis 20 Uhr zu sehen.

Beitrag von auf 1. Dezember 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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