neues deutschland: John Irving zu aktuellen politischen Themen

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Der US-Schriftsteller John Irving ist der Meinung,
dass die Kirche schon lange nicht mehr in der Lage ist, zu erkennen,
woran Menschen tatsächlich glauben. „In Nordamerika glauben die
meisten Katholiken an das Recht einer Frau auf Abtreibung und die
meisten Katholiken befürworten die gleichgeschlechtliche Ehe. Ihre
Kirche tut es nicht“, sagt der Autor der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung „neues deutschland“ (Montagsausgabe). Die sexuelle
Revolution, die ihren Anfang in den 1950er Jahren nahm, empfindet der
74-Jährige als letztendlich gescheitert. „Warum hassen sich die Leute
noch immer? Warum werden sexuelle Minderheiten dann immer noch
abgestempelt?“

Über den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald
Trump, würde Irving nie eine Zeile schreiben. „Mein Interesse an
Mexiko und der Geschichte eines Amerikaners mit mexikanischen Wurzeln
ist 25 Jahre älter als Mr. Trumps blöde Idee, eine Mauer zu bauen.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Beitrag von auf 31. Juli 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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