NOZ: Leslie Malton drehte “Weingut Wader” trotz sechsfachen Trümmerbruchs

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Leslie Malton drehte “Weingut Wader” trotz sechsfachen
Trümmerbruchs

Schauspielerin war im Februar schwer gestürzt und stand im Juni wieder vor der
Kamera

Osnabrück. Schauspielerin Leslie Malton (61) hat für die aktuellen Folgen der
ARD-Reihe “Weingut Wader” (ab Freitag, 22.11., 20.15 Uhr) nicht einmal vier
Monate nach einem schweren Unfall vor der Kamera gestanden: “Ich hatte einen
sechsfachen Trümmerbruch”, sagte sie der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ). Es
habe sie und ihren Oberschenkel am 21. Februar in Berlin erwischt, berichtete
Malton: “Wir rannten am Ku’damm zum Bus, ich hatte flache Schuhe an und eine
sehr weite Hose. Und ich glaube, dass ich mich in der Hose verheddert habe und
dann voll auf den Knochen gestürzt bin.”

Zunächst sah es nach dem Aus der fürs Frühjahr geplanten Dreharbeiten in der
Pfalz aus, doch dann geschah das Unerwartete: “Die Produktion war so unglaublich
toll, die haben mir total den Rücken gestärkt”, berichtete Leslie Malton, die
als Tochter einer Wienerin und eines US-Amerikaners den Grünen Veltliner als
ihre Muttermilch bezeichnet. “Der gesamte Dreh wurde um vier Wochen verschoben,
ich bin dann anderthalb Wochen später dazugestoßen.” Am 6. Juni fiel die erste
Klappe.

Ein Kompliment machte die Schauspielerin ihrer medizinischen Betreuung: “Ich
hatte wirklich hervorragende Ärzte im Klinikum Westend, wurde gleich nach dem
Unfall operiert und habe sofort mit Physiotherapie begonnen. Ich war fünf Wochen
zur Reha und auch während der Dreharbeiten noch 20-mal beim Physiotherapeuten.
Bis heute mache ich Physiotherapie.”

Änderungen am Drehbuch habe es wegen ihrer Verletzung eigentlich nicht gegeben,
sagt Malton, die vorige Woche ihren 61. Geburtstag feierte: “Sie haben es sehr
gut eingebaut, es gab nur eine einzige Szene, in der ich mal kurz mit hohen
Absätzen einen kleinen Berg runterrennen musste. Vielleicht habe ich auch ein
bisschen mehr im Auto gesessen, aber insgesamt hat es die Geschichte nicht groß
verändert.”

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Telefon: +49(0)541/310 207

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Beitrag von auf 21. November 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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