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Mark Forster: Ich mutiere stylemäßig zum Steve
Jobs

Musiker besitzt 200 Kappen, trägt aber meist dasselbe Modell –
“Fühle mich als halber Pole”

Osnabrück. Mark Forster (32) kann nicht mehr ohne Kappe oder
Kopfbedeckung. “Ich wechsle kurz vom Käppi zur Schlafmütze. Also nur
wenige Sekunden am Tag habe ich nichts auf dem Kopf”, sagte der
Sänger und Songwriter der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstag). Der
Grund: “Meine Haare werden so langsam grau und immer dünner. Wenn ich
morgens eine Kappe aufsetze, habe ich ein Problem weniger.”

Inzwischen stapeln sich die Kappen in Forsters Berliner Wohnung:
“Ich habe mal geschätzt: Mittlerweile müssten es an die 200 Kappen
sein”, sagte der Musiker. “Das Gute ist, wenn man in der
Öffentlichkeit immer Kappen trägt, bekommt man auch oft welche
geschenkt oder zugeschickt. Ich mutiere allerdings in letzter Zeit
stylemäßig zum Steve Jobs. Ich habe immer dieselbe Kappe auf oder
welche ohne Beschriftung.”

Forster will mit dem auffälligen Accessoire, aber auch mit seinen
Songs in keine Schublade gesteckt werden. “Ich verstecke mich hinter
keiner Attitüde, ich bin kein Hip-Hopper, kein Rocker, der
Szene-Regeln befolgen muss, sondern ich versuche, so zu schreiben,
wie ich denke. In derselben Sprache.” Diese Ehrlichkeit müsse man
sich erarbeiten, so Forster. “Lieder schreiben ist ein bisschen wie
Tennisspielen, das muss man üben. Ich habe in meinem Leben schon sehr
viele unfassbar schlechte Lieder geschrieben, die keiner nachfühlen
kann und nicht griffig sind. Manchmal kommen auch welche dabei
heraus, wo ich denke, wenn ich das nachfühlen kann, können es
vielleicht auch einige andere.”

Außer im Musikmachen sieht Forster sein Talent am Herd: “Ich
glaube, ich koche ganz gut. Man kann mich in die Küche stellen, und
ich kann aus den Sachen, die da so herumliegen, etwas zusammenbrauen,
was ganz okay ist.” Als Sohn einer polnischen Mutter kenne er auch
die deftige Küche: “Ein guter polnischer Salat besteht aus viel
Mayonnaise und gekochtem Gemüse. Das ist mir nicht fremd. Obwohl ich
nie dort gelebt habe, fühle ich mich eindeutig als halber Pole. Ich
war sehr oft dort, früher immer in den Sommerferien, zu Weihnachten
und Ostern. Wenn ich an Polen denke, ist da immer Feiertag – in die
Kirche gehen, Eier verstecken oder Geschenke kriegen.”

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Beitrag von auf 30. Juli 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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