Orthopädisches Zentrum Frankfurt Süd: Spezialisierung und individuelle Behandlung des Patienten stehen im Vordergrund

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Die individuelle Behandlung von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen steht im Mittelpunkt des Zentrums. Alle Untersuchungen und Therapien werden auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Vor Ort werden vom Ärzteteam alle konservativen Behandlungen angeboten, so dass eine direkte Kontrolle der Behandlung und des Erfolges möglich ist.
Vor allem bei einer Kniegelenkarthrose kommen neueste individuell gefertigte Knieimplantate und Technologien wie Knorpelzelltransplantation und Bioprothesen zum Einsatz.

Das Knie – ein Gelenk der Superlative
Nicht von ungefähr bezeichnen Orthopäden und Chirurgen das Knie gern als „Gelenk der Superlative“ – da es das größte Gelenk unseres Körpers ist und ein kompliziert aufgebautes dazu. Arthrose verursacht Schmerzen, Schwellungen, verringert die Beweglichkeit und damit insgesamt die Lebensqualität der Betroffenen.

Dr. Thomas Böhme aus dem Ärzteteam ist Spezialist für arthroskopische Operationen und individuelle Implantate und erläutert:
„Die Arthrose gilt als klassische Alterserscheinung. Tatsächlich erkrankt ab einem Alter von circa 50 Jahren jeder zweite Europäer an einer solchen degenerativen Erkrankung. Im Laufe der Jahre nutzen sich die Knorpelschichten im Knie ab, die sonst die Funktion des Gelenks garantieren. Allerdings leiden inzwischen auch immer mehr junge Menschen unter Knie- oder Gonarthrose. Risikosportarten und Übergewicht sind die Ursachen für eine steigende Zahl jüngerer Kniearthrose-Patienten. Allein in Deutschland werden Jahr für Jahr ca. 145.000 Knie-Endoprothesen implantiert. Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks zählt damit zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Helfen die verordneten konservativen Maßnahmen nicht mehr weiter, ist es an der Zeit, durch die richtige Operation Linderung zu verschaffen. Hier standen uns beim Einsatz einer Knieprothese bisher nur Standardimplantate zur Verfügung, die die individuelle Anatomie des Patienten nicht berücksichtigten und häufig zu Problemen führten.“

Patientenspezifisch angepasste Knieimplantate schonen Gelenk, Muskulatur und Bänder
Bereits 2007 hat Dr. Böhme zusammen mit Dr. Fitz (Harvard University, Brigham & Women“s Hospital in Boston, Harvard Medical School) eine der ersten individuellen Schlittenprothesen in Europa implantiert und bei den bis heute versorgten Patienten sehr gute Ergebnisse erzielt. Hier handelt es sich um Patienten, bei denen nicht das gesamte Kniegelenk von der Arthrose betroffen ist. Bisher wurden aber auch solche Patienten oft mit einem vollständigen Kniegelenkersatz versorgt. Dabei ist es wichtig, den Menschen ihre Beweglichkeit und Aktivität so lange wie möglich zu erhalten. Daher sollte die Arthrose – je nach Stadium – maximal knochenerhaltend behandelt werden.

„Die neuen, individuell angefertigten Implantate des Medizingeräteherstellers ConforMIS Inc. sind eine echte Alternative“, so Dr. Böhme. „Erstmals werden die Implantate dem Patienten angepasst und nicht der Knochen entfernt, bis die Endoprothese sitzt. Aufgrund des minimal-invasiven Einsatzes verkürzt sich außerdem die Rekonvaleszenzzeit, was insbesondere für jüngere Patienten interessant ist, die trotz Arthrose im Kniegelenk nicht auf ihre Beweglichkeit und Aktivitäten verzichten wollen.“

Informationen für Patienten:
Dr. med. Thomas Böhme
Orthopädisches Zentrum Frankfurt Süd
Hedderichstraße 49
60594 Frankfurt
Email_drboehme@frankfurter-orthopaeden.de
Tel: 069 66 37 47 18

Beitrag von auf 3. März 2010. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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