Österreichs Musikhistorie auf der Schmittenhöhe neu belebt

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Wer an Österreich denkt, dem mag als erstes die alpine Bergwelt in den Sinn kommen. Doch mindestens genauso eng ist die Musik mit diesem Land verwoben. Eine der größten Dynastien, die die Alpenrepublik je hervorgebracht hat: die Strauss-Familie. Zum 160. Todestag von Johann Strauss Vater und dem 110. seines Sohnes widmet sich Zell am See-Kaprun ganz der Epoche dieser herausragenden Musiker. Ab dem 8. August lädt die Region daher erneut zur “Hochkultur“ – einer Veranstaltung, die Musik und Natur der Alpenrepublik harmonisch miteinander vereint.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, als die Operette im Fokus des Interesses stand, soll 2009 ganz dem Walzer und der Schrammlmusik gehören. Bereits in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts wurde in Wien der Walzer geboren und verbreitete sich daraufhin in kürzester Zeit in ganz Europa. Wohl keine Komponistenfamilie hat diese Musikrichtung so sehr geprägt wie die Familie Strauss. Doch wie lebte diese berühmte Familie, woher stammte sie und was gehört zu ihrem Nachlass? Diese und viele weitere Fragen werden bei “Hochkultur“ von Dr. Eduard Strauss beantwortet. Er ist der Urgroßneffe des großen Walzerkönigs Johann Strauss (Sohn) und kennt die Historie der Familie wie kein Zweiter.

Am Samstag, dem 8. August, wird Strauss aus dem Leben seiner Vorfahren berichten. Ab 13.30 Uhr bringt er seinem Publikum die “Faszination Strauss“ näher. Ort des Vortrags ist wie im Vorjahr der rund 2.000 Meter hoch gelegene Gipfel der Schmittenhöhe. Auf diesem sollen Musik und Natur, zwei markante Merkmale Österreichs, harmonisch miteinander verbunden werden. Hinter dem Konzept steht die Wiener Agentur “Music Arts Vienna“, die für die zweite Auflage von “Hochkultur“ in Zell am See-Kaprun auch Musikwissenschaftler und Radiojournalist Otto Brusatti gewinnen konnte. Der Ö1-Moderator, der sich außerdem als Autor und Regisseur einen Namen gemacht hat, wird im Anschluss an den Vortrag von Dr. Strauss das Konzert der “Neuen Wiener Concert Schrammeln“ kommentieren.
Das Quartett, bestehend aus Peter Uhler, Valmir Ziu, Günter Haumer und Peter Havlicek, hat sich einer Musikrichtung verschrieben, die wie keine andere den Wiener Schmäh und das Lebensgefühl des späten 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Die sattgrünen Wiesen des Zeller Hausbergs bieten dabei die perfekte Kulisse für diese Perle österreichischer Musik.

Auch am Sonntag, dem 9. August, geht es mit Hochkultur weiter. Wie im Vorjahr ist das Johann Strauss Ensemble aus Linz zu Gast in Zell am See-Kaprun. Ab 15 Uhr spielt das renommierte Ensemble die schönsten Walzer-Stücke auf der Schmittenhöhe. Freuen dürfen sich die Gäste auf eine Instrumentalgruppe, die bereits in den Konzerthäusern von Monte Carlo, Paris und Rom spielte – Musikgenuss vom Feinsten.

Mehr zur “Hochkultur“ und vielen weiteren Themen rund um Zell am See und Kaprun finden Sie auf www.zellamsee-kaprun.com im Internet.

Beitrag von auf 4. Juni 2009. Abgelegt unter Klassische Musik. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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