Osterurlaub in der Steiermark – Hotel Hasenwirt – Seggauberg, Leibnitz, Österreich – Kurzurlaub und Osterbräuche

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Das Hotel „Hasenwirt“ liegt inmitten der südsteirischen Weinstraße und ist seit Generationen für seine Gastfreundschaft und angenehme Atmosphäre bekannt. Hauptanziehungspunkt ist neben dem Restaurant mit seinem klaren Bekenntnis zur regionalen Küche auch das 100-Betten-Hotel. Die Zimmer gewähren einen traumhaften Ausblick auf das steirische Weinland und bieten jeglichen Komfort.

Um Ostern herum erwacht die Südsteiermark mit ihrem milden Klima aus ihrem durchaus reizvollen Winterschlaf. Die Romantik der Südsteiermark zieht jeden in seinen Bann. Die Weite der Landschaft, das Auf und Ab der Weinberge, die schier endlosen Rieden – all das ist für viele der Inbegriff einer verträumten Weinlandschaft.

Die Südsteiermark steht für frische Weine, vor allem Sauvignon Blanc. Auf den 1.950 ha Rebfläche wird außerdem ein breites Spektrum an hervorragenden Welschrieslingen, Morillons, Muskatellern und Traminern gekeltert. Der fruchtbetonte „Junker“ ist der herbstliche Vorbote für den neuen Jahrgang. Von den acht Weinstraßen der Steiermark ist die Südsteirische Weinstraße die älteste und bekannteste. Sie führt von Spielfeld und Ehrenhausen über Ratsch und Gamlitz, die größte Weinbaugemeinde der Steiermark, bis nach Leutschach. Die Sausaler Weinstraße bringt Sie von der Weinstadt Leibnitz bis nach Kitzeck im Sausal. Hier windet sich die Straße – oft sehr schmal und kehrenreich – durch die steilsten Weingärten der Steiermark. Von der Frühlingsweinkost in Gamlitz über die alljährliche Steirische Weinwoche in Leibnitz bis zu den beliebten Junkerpräsentationen steht der Landstrich seit eh und je ganz im Zeichen seiner hervorragenden Weine.

Osterarrangements im Hotel Hasenwirt

Wissenswertes rund um Ostern – Osterbräuche in der Steiermark

Die Fastenzeit ist vorüber. Die Sehnsucht nach dem Frühling, nach Sonne, nach Wärme und nach Vogelgesang ist übergroß. Niemand weiß genau, woher unser Wort „Ostern“ kommt. Vielleicht vom gallo-fränkischen Wort austro (Morgenrot), was an den Gottesdienst am Ostermorgen erinnern könnte. Der Sprachwissenschaftler Alfred Bammesberger (Eichstätt) leitet es vom alten germanischen aus-tra (= mit/bei dem Schöpfen von Wasser) her und sieht darin eine Beziehung zur christlichen Tauffeier in der Osternacht. Früher wurde auch oft behauptet, Ostern sei nach dem Frühlingsfest einer germanischen Frühlingsgöttin Ostara benannt. Ein Irrtum, der auf den englischen Mönch Beda Venerabilis (+ 735) zurückgeht. Bisher konnte weder für ein germanisches Frühlingsfest noch für die Verehrung einer Ostara ein historischer Nachweis erbracht werden.
Auf jeden Fall ist Ostern ein christliches Fest, das bei den Juden „Passah“ heißt. Von Goethe (Faust I) stammt der berühmte Osterspaziergang: »Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … «
Ostern, das ist die Auferstehung Christi. Und so werden gläubige Christen beider Konfessionen zu Ostern in die Kirche gehen. Für kleine Kinder aber hat Ostern eine andere Bedeutung. Da zählt nur der Osterhase, der die Ostereier versteckt hat. Machen Sie ihrem Kind diese Freude, verstecken Sie Ostereier und andere Kleinigkeiten.

Das christliche Osterfest hat seine Wurzel nicht in der germanischen Welt, sondern im jüdischen Pessach (aramäisch und bibelgriechisch Pas:cha gesprochen), einem Fest, das von den Juden noch immer am 14. Tag des jüdischen Frühlingsmonats Nisan gefeiert wird. Das christliche Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühlinsvollmond gefeiert (frühestens am 22. März, spätestens am 25. April). Es gibt Unterschiede zwischen west- und ostkirchlichen Kalendern.

Zur Zeit eines Pessach-Festes (vermutlich am 14. Nisan/7. April im Jahre 30 n. Chr.) wurde Jesus in Jerusalem gekreuzigt und, wie seine ersten Jüngerinnen und Jünger bezeugen, „von den Toten auferweckt „. Die christliche Theologie bezeichnet Tod und Auferstehung Jesu deshalb als „Paschamysterium“ (mysterium paschale). Im Lateinischen und in den meisten lebenden Sprachen wird der Name für das christliche Osterfest dem aramäischen Wort Pas:cha nachgebildet. (Aramäisch war die Muttersprache Jesu.)

Am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) feiert die katholische Kirche, dass Jesus, auf dem Rücken einer Eselin reitend, als „Friedenskönig“ in die Stadt Jerusalem eingezogen ist. Damals – so erzählt die Bibel – jubelten ihm viele Menschen zu. „Sie nahmen Palmzweige, zogen hinaus, um ihn zu empfangen, und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels! „(Johannes 12,13) In Erinnerung daran wird die Palmweihe vollzogen. In Jerusalem, in Rom und in südlichen Ländern werden Palmzweige und Olivenzweige gesegnet, in nördlichen Ländern müssen „Palmkätzchen“ (Weidenkätzchen), „Segenbaum“ (Buchsbaum) und andere Zweige als würdiger Ersatz dienen. Die geweihten Zweige gelten als Segenszeichen für Haus und Felder.

Seit Jahrtausenden ist das Schaf Symbol des Lebens. Es gibt Speise und Trank (Milch, Käse, Fleisch), Kleidung, Boden (Teppich) und Dach (Zelt), es liefert Material für die Herstellung von Trommeln, Horn- und Saiteninstrumenten und „garantiert“ als Opfertier gute Beziehungen zur Gottheit.
Im Volk Israel war (bis zur Zerstörung des Tempels 70 n. Chr.) das Lamm eine wichtige Opfergabe. Mit dem Jobel, dem Widderhorn, wurde zu großen Festen geblasen (von daher kommen unsere Worte Jubel und Jubiläum), und zum Pessach-Fest aß man im Familienkreis ein Lamm in Erinnerung an die Befreiung des Volkes aus der Sklaverei in Ägypten (vgl. Exodus 12,1-13,16). Beim Propheten Jesaja (53,7) wird das Lamm auch zum Symbol für den „leidenden Gottesknecht“.
Im Neuen Testament wird Jesus selbst von Johannes dem Täufer „Lamm Gottes“ (Johannes 1,29 u. 36) genannt. Petrus (vgl. 1 Petrus 1,19) und Paulus (vgl. 1 Korinther 5,7) sehen in Jesus das wahre Paschalamm (Osterlamm). Sie wollen damit sagen: Jesus Christus ist für alle, die an ihn glauben, zum Inbegriff des Lebens geworden: Speise und Trank, Boden und Dach, Geborgenheit und Festesfreude, Freiheit und Versöhnung mit Gott.
Auch das letzte Buch der Bibel greift die Lamm-Symbolik noch einmal auf: Am Ende der Zeiten wird die „Hochzeit des Lammes“ stattfinden, wenn Christus die erlöste Menschheit als seine „glückliche Braut“ heimgeführt (vgl. Offenbarung 19,9). Die scheinbare Niederlage des Gekreuzigten – so der Sinn dieses Hoffnungsbildes – wird sich am Ende als großer Sieg erweisen, weil die Liebe letztlich stärker ist als Gewalt und Tod. Gott wird zum ewigen Osterfest laden.

„Wenn die Christen keine roten Eier mehr machen, geht die Welt unter!“, heißt ein Spruch in Rumänien. Schon Jesus sieht im Ei, wie eines seiner Gleichnisworte bezeugt (Lukas 11,11f), eine gute Gabe. Der Brauch, am Osterfest Eier zu segnen, geht nachweislich bis ins 4. Jahrhundert zurück. Er ist kein germanischer, sondern ein christlicher Brauch. Er war in der ganzen alten Christenheit von Mesopotamien bis nach Spanien in Übung. Das Ei, schon in vorchristlicher Zeit ein Symbol für das erwachende Leben, wurde von den Christen als Sinnbild für die Auferstehung Jesu besonders geschätzt: Wie das Küken die Schale durchbricht, so kommt Jesus lebend aus dem Felsengrab.
Da in der Fastenzeit auf tierische Speisen verzichtet wurde, war das Ei, das man später auch bemalte (ova rubra = rote Eier) und verzierte, ein ersehntes Ostergeschenk. In manchen Gegenden galten Ostereier (und Hasen) auch als Zahlungsmittel (Zins, Pacht …). Eine Legende bringt das Ei sogar mit der Leidensgeschichte Jesu in Verbindung: Maria Magdalena soll einen römischen Wachsoldaten mit einem Ei bestochen haben, um das Haus des Pilatus betreten und am Prozess Jesu teilnehmen zu können.

Die Segnung der Osterspeisen, volkstümlich „Fleischweihe“ genannt, gehört in vielen Orten Österreichs zu den bestbesuchten Gottesdiensten im Jahreslauf. In der Steiermark nehmen daran rund 200.000 Menschen teil. Osterbrot (süßes Weißbrot, in manchen Gegenden in Form eines Kipfels), Schinken, Ostereier, Salz und Kräuter werden am Karsamstag in die Kirche, zu einer Kapelle oder einem Bildstock gebracht, wo sie nach einem Wortgottesdienst von einem Diener/einer Dienerin der Kirche gesegnet werden. Die Osterspeisensegnung ist der fröhliche Abschluss der Fastenzeit, erinnert an die Mähler, die Jesus mit den Menschen hielt, ermuntert zum Lob Gottes und fördert Gemeinschaft und Gastfreundschaft.

Die Herkunft des Osterhasen ist ungeklärt. Schriftlich erwähnt wird er das erste Mal um 1682. Vielleicht ist er eine unverstandene Umbildung aus dem Osterlamm (vgl. F. Kluge, Etymologisches Wörterbuch, 21. Aufl. 1975, 526). Es ist allerdings bereits auf einem Sakramentarblatt zur Osterliturgie aus dem 12. Jahrhundert die Initiale D mit einem Hasen geschmückt (Handschrift in der Bayrischen Staatsbibliothek München).
Da der Hase keine Augenlider hat und „mit offenen Augen schläft“, sehen manche in ihm auch ein Gleichnis für Christus, der, von den Toten auferstanden, nie mehr „entschläft“, sondern über die Seinen wacht. Manchmal will man im Hasen wegen seiner Fruchtbarkeit ein Symbol des unzerstörbaren Lebens und damit einen Hinweis auf die Auferstehung sehen. (Eigentlich zeichnet sich das Kaninchen und nicht der Feldhase durch extreme Fruchtbarkeit aus.) Kirchenvater Ambrosius von Mailand (339 -397) sah im Schneehasen, der seine Fellfarbe wechselt, ein Symbol für Verwandlung und Auferstehung. Andere altchristliche Texte vergleichen den Gläubigen, der bei Christus Zuflucht sucht, mit einem gejagten Hasen, der sich in den Bergen in Sicherheit bringt. In Byzanz soll der Hase ein Symbol für Christus gewesen sein.

Beitrag von auf 24. März 2010. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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