Pakt-Politik in der Ausbildung überwinden

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„Endlich dämmert es auch Annette Schavan, dass sich die Krise am Arbeitsmarkt für Auszubildenden nach ihrer Ausbildung nicht von alleine löst. Über ihre „Pakt“-Politik mit ihren wirkungslosen Appellen scheint die Bundesregierung aber wieder einmal nicht hinaus zu kommen“, so Nele Hirsch, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zu den Ankündigungen von Bildungsministerin Annette Schavan einen „Rettungsschirm“ für Lehrlinge zu schaffen. Hirsch weiter:

„Wo schon der Ausbildungspakt versagt hat, wird auch ein neuer Pakt für Ausbildung und Beschäftigung nicht helfen. Gerade in Krisenzeiten müssen alle Jugendlichen überhaupt erst einmal einen Ausbildungsplatz erhalten.
Die leeren Versprechungen und Selbstverpflichtungen im Rahmen des Ausbildungspaktes werden hier nicht helfen. Seit Jahren fahren die Betriebe ihre Ausbildungsleistungen zurück. Aktuell werden jedes Jahr hunderttausende Jugendliche in sinnlosen Warteschleifen geparkt.

DIE LINKE fordert das Ende von Ausbildungspakt und Ausbildungsbonus und setzt sich für eine gesetzliche Umlagefinanzierung in der beruflichen Bildung ein. Denn hier gilt das Prinzip: Wer nicht ausbildet muss zahlen – wer ausbildet wird dabei unterstützt. Um benachteiligte Jugendliche besser zu unterstützen, müssen zudem ausbildungsbegleitende Maßnahmen verbindlich ausgebaut werden.“

F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

Beitrag von auf 2. September 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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