Periodisches Fasten nach dem Buchinger Wilhelmi Programm reduziert krankhafte Fettansammlung in der Leber (Fettleber) und kann so einer Leberzirrhose vorbeugen (FOTO)

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Die krankhafte Ansammlung von Fett in der Leber verursacht weltweit einen
Anstieg chronischer Lebererkrankungen und kann bis zur Leberzirrhose führen.
Periodisches Fasten von durchschnittlich 8,5 Fastentagen senkt den
Fettleberindex (FLI), einen Risikoparameter für nichtalkoholische
Fettlebererkrankungen. Eine Fettleber begünstigt außerdem maßgeblich die
Entstehung von Typ-2-Diabetes und wird durch Überernährung und Bewegungsmangel
gefördert.

In der im Oktober unter dem Titel “Effects of Periodic Fasting on Fatty Liver
Index – A Prospective Observational Study” im Fachmagazin “Nutrients”
veröffentlichten Studie fasteten 697 Personen in der Klinik Buchinger Wilhelmi
am Bodensee. Unter den Studienteilnehmern waren 38 Typ-2-Diabetiker. Zu Beginn
war bei 160 Patienten der FLI grenzwertig erhöht (FLI 30-60) und bei 264
Patienten deutete der FLI größer/gleich 60 auf das Vorhandensein einer Fettleber
hin.

Im Einzelnen konnte nachgewiesen werden:

– Das periodische Fasten im Rahmen dieser Studie reduzierte den
FLI signifikant um 14,02 ± 11,67 Punkte, wobei Diabetiker sogar
noch stärker profitierten (-19,15 ± 11,0 Punkte).
– Fast die Hälfte der Patienten, die der höchsten Risikokategorie
zugeordnet waren (FLI größer/gleich 60), konnten in eine
risikoärmere Kategorie wechseln.
– Bei allen Patienten wurde außerdem ein signifikanter
Gewichtsverlust von 4,37 ± 2,42 kg und eine Reduktion des
Bauchumfangs von 5,39 ± 3,27 cm dokumentiert. Blutglukose und
HbA1c-Werte wurden gesenkt, Leberenzyme und Blutlipide sanken
ebenfalls.
– Längere Fastendauern, eine stärkere Gewichtsabnahme sowie eine
höhere Reduktion des Bauchumfangs führten zu einer stärkeren
Verbesserung des FLI. Außerdem profitierten von der
Fastentherapie besonders Männer und Personen, die zu Beginn
erhöhte FLI-, GOT- (ein wichtiges Leberenzym) und
Cholesterinwerte aufwiesen.
– Ein Rechenmodell ergab, dass jeder zusätzliche Fastentag die
Chance um 40 % steigert, eine manifeste Fettleber in eine
niedrigere Risikokategorie zu transformieren.

Das periodische Fasten nach dem Buchinger Wilhelmi Programm fand in einer
Umgebung statt, die medizinische Betreuung, Ruhe und Achtsamkeit gewährleistet
und wurde im Rahmen der Studie gut vertragen. Das Programm beinhaltet die
tägliche Einnahme von durchschnittlich 250 kcal aus biologischen Fruchtsäften
und Brühen. Hungergefühle waren selten und die Ergebnisse zeigen deutlich, dass
durch periodisches Fasten das Leberfett bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern
krankheitsvorbeugend reduziert wird.

Drinda, S.; Grundler, F.; Neumann, T.; Lehmann, T.; Steckhan, N.; Michalsen, A.;
Wilhelmi de Toledo, F. Effects of Periodic Fasting on Fatty Liver Index-A
Prospective Observational Study. Nutrients 2019, 11, 2601.

https://www.mdpi.com/2072-6643/11/11/2601

Pressekontakt:
Lisa Hipp
T +49 75 51 807-887
lisa.hipp@buchinger-wilhelmi.com
www.buchinger-wilhelmi.com

Original-Content von: Kliniken Buchinger Wilhelmi, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 15. November 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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