“Point Alpha”: MDR-Filmpremiere am heißesten Punkt des Kalten Krieges (FOTO)

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Bis 1989 war “Point Alpha” Deutschlands “Hotspot” im Kalten Krieg.
Ein MDR-Film dokumentiert jetzt die Geschichte des US-Stützpunktes an
der innerdeutschen Grenze. Die Filmpremiere mit hochrangigen Gästen
findet am 3. September am historischen Ort in Geisa statt. Am 10.
September, um 21.00 Uhr, ist die Doku zum Schwerpunkt “Freiheit ’89”
im MDR-Fernsehen zu sehen und vorab bereits ab 3. September in der
MDR-Mediathek.

Die Vernichtung Deutschlands in einem Atomkrieg – sie hätte hier
begonnen. “Point Alpha”, der kleine Beobachtungspunkt der US-Armee an
der hochgerüsteten innerdeutschen Grenze wäre zum Austragungsort der
ersten vernichtenden Schlacht zwischen NATO und Warschauer Pakt
geworden. Der Film “Point Alpha – Der heißeste Punkt des Kalten
Krieges” aus der MDR-Reihe “Der Osten – Entdecke wo Du lebst”
erinnert an einen wichtigen Schauplatz des Kalten Krieges und fragt:
Welche Geschichte verbirgt sich hinter Point Alpha? Was erzählt
dieser Ort vor allem jungen Menschen in Ost und West heute?

Die neue MDR-Dokumentation schildert auch die Geschichte des
Thüringers Berthold Dücker, der als 16-Jähriger 1964 hier gen Westen
flüchtete. Dort wurde er Journalist und recherchierte über den
US-Stützpunkt Point Alpha. Als ihn nach dem Mauerfall Anfang der 90er
die Anfrage erreichte, Chefredakteur einer der neuen Zeitungen in
Südthüringen zu werden, sagt er sofort begeistert zu. In dieser Zeit
erlebte er, wie Point Alpha von der hessischen Landesregierung
abgerissen und das Gelände renaturiert werden sollte. Dücker
protestierte und wurde zum Begründer der Aufklärungs-,
Dokumentations- und Erinnerungsstätte Point Alpha. Unterstützung
bekam er damals vom noch jungen Freistaat Thüringen.

Politprominenz zur Filmpremiere: Bodo Ramelow, Christian Hirte und
Roland Jahn

Zur Filmpremiere am 3. September, ab 18 Uhr, in der Gedenkstätte
“Point Alpha” in Geisa werden unter anderem der Ministerpräsident des
Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, der Beauftragte der
Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte und der
Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes
der ehemaligen DDR, Roland Jahn, erwartet. Im Anschluss an die
Dokumentation findet ein Podiumsgespräch mit Gästen und Publikum
statt.

Mit dem Programmschwerpunkt “Freiheit ’89” erinnert der MDR in
Fernsehen, Radio und Web an die Ereignisse rund um die Friedliche
Revolution vor 30 Jahren. Die trimediale Berichterstattung im MDR
startet im September und wird bis Ende November 2019 fortgeführt. Ab
Anfang September werden im Internet unter mdr.de/freiheit89 alle
Angebote des MDR zum Themenschwerpunkt “Freiheit ’89” gebündelt. Eine
ausführliche Online-Pressemappe mit allen Programm-Highlights des MDR
erscheint Anfang September.

Hinweis an die Redaktionen:

Wenn Sie sich für die Voraufführung der Dokumentation am 3.
September in Geisa akkreditieren möchten, schreiben Sie bitte bis 2.
September an presse@mdr.de.

Interessiertes Publikum kann sich kostenfrei unter der
Telefonnummer 0800-2181616 oder über ein Anmeldeformular im Internet
unter http://ots.de/bUa79u für die Veranstaltung anmelden.

mdr.de/freiheit89

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Alexander Hiller, Tel.: (0341) 3 00 64
72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 28. August 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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