Queen veröffentlichen Absolute Greatest

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Queen. Irgendjemand sollte ein Denkmal für sie errichten. Man überlege sich nur einmal: Sie haben länger das Zepter geschwungen als viele unserer berühmtesten Staatsführer, ihre Texte können leichter rezitiert werden als die unserer bekanntesten Autoren, und obwohl mehr als drei Generationen vergangen sind seit sie zum ersten Mal in unser Bewusstsein drangen, sind sie heutzutage so allgegenwärtig wie zu ihren besten Zeiten.

Queen sind in den britischen Charts die erfolgreichste Band aller Zeiten: die Redaktion des wohl populärsten Jahresbandes der Welt – The Book of British Hit Singles & Albums – hat bekannt gegeben, dass Queen die Beatles als offizielle UK Album Charts Champions abgelöst haben und auf mehr wöchentliche Chartnotierungen kommen als die Fab Four. Weltweit belaufen sich die Albumverkäufe von Queen mittlerweile auf über 300 Millionen.
Tatsache ist, wenige andere Bands sind in unserem Leben so fest verankert. Wir können uns kaum vorstellen, dass es eine Zeit ohne Queen gab oder jemals geben wird.

Was macht Queen so einzigartig?

Man muss sich einfach nur das demnächst anstehende Hit-Paket Absolute Greatest anschauen, das am 13. November in vier unterschiedlichen Formaten auf CD und LP, kompakt und als Luxusausgabe veröffentlicht wird, illustriert durch eine Auswahl exzellenter Fotos und Videoclips.

Absolute Greatest demonstriert, wie die Band über eine Zeitspanne von 21 Jahren die Massen verzückt und in Ekstase versetzt hat: Die Herren Deacon, May, Mercury und Taylor waren respektive sind die schlichtweg smartesten Autoren und Musiker der Pop- und Rockwelt. Und sie hatten immer einen Sinn für Humor, was sie vielleicht für die Fans umso greifbarer gemacht hat.

Der früheste Hit hier, „Seven Seas Of Rhye“ (1974), erinnert uns an jene Tage, als wir uns noch darüber wunderten, warum sie sich den Namen Queen ausgesucht haben, ob sie wirklich nur ein arroganter Haufen mit überkandidelten Klamotten und schwarz lackierten Fingernägeln seien, oder ob sie wirklich die Zukunft des Progressivrock darstellten? Zur weiteren Verwunderung warteten sie als nächstes mit der trotzig betitelten Single „Killer Queen“ auf.

Immer wieder ließen sie ihren Witz aufblitzen und brachten uns in Hochstimmung mit jovialen Köstlichkeiten wie „Crazy Little Thing Called Love“, „Radio Ga Ga“ und „I Want To Break Free“. Und meine Güte, wer hätte gedacht, dass Roger Taylor so reizend in einer Schulmädchenuniform aussieht, die Britney Spears geradezu vorwegnahm.

Und wie konnte man Massen in pure Feierlaune versetzen, wenn nicht mit Queen, die tausende sich total fremder Menschen brüderlich verbinden und sie einheitlich die Arme schwenken lassen konnten, wenn sie Mays prägnantes „We Will Rock You“ oder Mercurys emotional aufgeladenes „We Are The Champions“ hörten.

Mir nichts dir nichts konnten sie auch ganz romantisch werden wie Deacon mit „You’re My Best Friend“, oder noch herzzerreißender Mercury mit „Somebody to Love“ oder May mit „Who Wants to Live Forever“.

Queen lieferten für jede Gelegenheit, jeden Kontext stets das passende Stimmungsbild, wobei sie oftmals am besten waren, wenn sie nahezu atemberaubende Dramen schufen: „Under Pressure“ etwa, die von David Bowie unterstützte Herzrhythmusmaschine des Rock, die ballistisch präzise Rockoper „Bohemian Rhapsody“ und die vielleicht ultimative Hymne an das Publikum, „The Show Must Go On“.

Absolute Greatest ist nicht nur eine Jubelfeier rund um Queen, sie spiegelt vielleicht auch unsere eigenen großen Momente wider. Die etwas persönlicher gehaltenen Versionen enthalten Erinnerungen von Brian May und Roger Taylor zu den für diese Compilation ausgesuchten Stücken.

Für eine limitierte Buchedition wurden die Fotoarchive von Queen durchforstet und der 52-seitige Bildband mit vielen unveröffentlichten und seltenen Fotos ausgestattet sowie mit den Handschriften von Songtexten der einzelnen Bandmitglieder (inklusive Korrekturen und Überarbeitungen).

Einige Versionen von Absolute Greatest bieten zudem exklusiven Zugang zu Online-Streams von 20 der besten Bühnendarbietungen von Queen.

Nun denn, man wird nicht erwarten dürfen, dass Queen demnächst den Mount Rushmore zieren oder auf dem Sockel von Trafalgar Square thronen (obwohl die Idee eigentlich gut ist), aber für den Moment sollte es genügen, dass mit Absolute Greatest einem Monument der Musikgeschichte einmal mehr in hervorragender Weise Tribut gezollt wird. Perfect for the days of our lives.

QUEEN – ABSOLUTE GREATEST
Tracklist & Formate

Queen – Absolute Greatest – Tracklist

01. We Will Rock You (Brian May)
02. We Are The Champions (Freddie Mercury)
03. Radio Ga Ga (Roger Taylor)
04. Another One Bites The Dust (John Deacon)
05. I Want It All (Queen)
06. Crazy Little Thing Called Love (Freddie Mercury)
07. A Kind Of Magic (Roger Taylor)
08. Under Pressure (Queen-David Bowie)
09. One Vision (Queen)
10. You“re My Best Friend (John Deacon)
11. Don“t Stop Me Now (Freddie Mercury)
12. Killer Queen (Freddie Mercury)
13. These Are The Days Of Our Lives (Queen)
14. Who Wants To Live Forever (Brian May)
15. Seven Seas Of Rhye (Freddie Mercury)
16. Heaven For Everyone (Roger Taylor)
17. Somebody To Love (Freddie Mercury)
18. I Want To Break Free (John Deacon)
19. The Show Must Go On (Queen)
20. Bohemian Rhapsody (Freddie Mercury)

Formate:

1) Standard CD Version (auch als digital Download)

20 der ultimativ besten Tracks

2) Doppel-CD Special Edition (auch als digital Download)

Inklusive extra CD mit Audiokommentaren von Brian May & Roger Taylor zu den Songs

3) Limited Edition Buchversion

Hardback, 52 Seiten, A4

Inhalt: 20-Track-CD / Audiokommentar-CD / Unveröffentlichte Bandfotos von Johnny Dewe Matthews, Memorabilia, Handschriften der Songtexte / Exklusiver Zugang zu Online-Streams von 20 Liveauftritten

4) LP Box Set

3LP-Set, 180g Vinyl / 12inch Fotobuch, 16 Seiten / Aufwändige Verpackung / Exklusiver Zugang zu Online-Streams von 20 Liveauftritten

5) Digital Download (wie Version 1, s.o.)

6) Digital Download (wie Version 2, s.o.)

Absolute Greatest erscheint am 13.11.2009 bei EMI Music.

Beitrag von auf 2. November 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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