?Regine-Hildebrandt-Preis? 2009

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Die Jury für die Vergabe des „Regine-Hildebrandt-Preises“ hat gestern entschieden, den mit 20.000 Euro dotierten Preis für herausragendes Bürgerengagement an zwei Projekte zu vergeben, die sich seit vielen Jahren beispielhaft für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen engagieren.

Der „Regine-Hildebrandt-Preis“ 2009 geht mit je 10.000 Euro an:

– Rocktheater Dresden e.V. für das Projekt „Jiddische Musik- und Theaterwoche ? Begegnungen mit dem Jüdischen Leben“

– „Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus ? Mixed Pickels“ in Velten, Brandenburg

Zu den Preisträgern:
Der Verein Rocktheater Dresden e.V. ist eine freie Theatergruppe, die seit 1996 zusammen mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und Hatikva e.V. die „Jiddische Musik- und Theaterwoche ? Begegnungen mit dem Jüdischen Leben“ in Dresden veranstaltet. Dieses Festival verbindet die Erinnerung an die vernichtete Kultur des osteuropäischen Judentums mit der Präsentation von Musik- und Theaterproduktionen, die Zeugnisse des aktuellen jüdischen Lebens und Kultur sind. Das Festival, das 2009 zum 13. Mal stattfindet, ist in Dresden zu einem wichtigen, wachsende Anteilnahme findenden Ereignis geworden ? für das Zusammenleben mit einer wiedererstandenen jüdischen Gemeinde, für die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus und für die Stärkung von Toleranz und demokratischer Kultur.

Die „Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus ? Mixed Pickels“ in Velten, Brandenburg veranstaltete 1993 erstmals eine Aktionswoche unter dem Namen „Mixed Pickels“, die sich mit dem Thema Gewalt und Rassismus auseinandersetzt und sich insbesondere an Kinder und Jugendliche wendet. Die Initiative besteht aus Veltener Bürgerinnen und Bürgern, die die Aktionswoche jährlich mit viel Elan und Fantasie organisieren und durchführen, dabei mit örtlichen Unternehmen und Institutionen zusammenarbeiten und dafür Spenden und Eigenmitteln einsetzen. „Mixed Pickels“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was Bürgerinnen und Bürger tun können, um in ihrem Ort immer wieder Toleranz und kulturelle Aufgeschlossenheit den Tendenzen von Gewalt und Rassismus entgegenzusetzen.

Der Jury des „Regine-Hildebrandt-Preises“ gehören an: Dr. Christine Bergmann (Schirmherrin), SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, Petra Heß, Frauke Hildebrandt, Marion Hildebrand, Sigrid Keler, Carla Kniestedt, Dr. Gerlinde Kuppe, Ingrid Stolpe und Simone Violka.

Soziales Engagement und der Gedanke der Solidarität prägten das Leben von Regine Hildebrandt. Der nach ihr benannte Preis wird in diesem Jahr zum achten Mal vergeben und soll in erster Linie gesellschaftliche Initiativen würdigen, die sich im Sinne dieser außergewöhnlichen Frau und großen Sozialdemokratin engagieren.

Der Preis wird am 26. November 2009, dem Jahrestag des Todes von Regine Hildebrandt verliehen. Die Preisverleihung findet im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle des SPD-Parteivorstandes unter der Rufnummer 030 25991-300 zur Verfügung.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeber: Hubertus Heil
Redaktion: Stefan Giffeler
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Beitrag von auf 15. September 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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