Röntgen am Rücken hat meist keinen Sinn

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Bei Rückenschmerzen wird in Deutschland nach
Expertenmeinung zu viel geröngt. Die Ursache für die Beschwerden
herauszufinden, sei “meist gar nicht möglich und nicht nötig”, sagt
die Marburger Medizinprofessorin Annette Becker, Co-Autorin der
Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz, im Gesundheitsmagazin “Apotheken
Umschau”. “Stattdessen werden Diagnosen gestellt, die eigentlich nur
Zufallsbefunde sind.” Die Diagnose Verschleiß zum Beispiel habe
keinen Einfluss auf die Therapie. “Stattdessen führt sie eher dazu,
dass Schmerzen chronisch werden, weil die Patienten sich schonen”,
warnt die Expertin. Um Rückenschmerzen zu beheben, sei aber Bewegung
wichtig. Zwar sei es verständlich, dass Ärzte und Patienten nach
einer Erklärung für den Schmerz suchten. “Bei Rückenschmerzen hat das
jedoch meist keinen Sinn.”

Es gebe aber Ausnahmen. “Etwa wenn ein Bruch vorliegen könnte oder
jemand keine Kraft mehr in den Beinen hat”, erläutert Becker. “Wird
der Schmerz mit der Zeit schlimmer, würde ich auch eine Aufnahme
erwägen.”

In der neuen “Apotheken Umschau” finden Leserinnen und Leser einen
Fakten-Check zum Thema Röntgen – mit Informationen zur
Strahlenbelastung und ihren Risiken.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 10/2019 A liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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Beitrag von auf 2. Oktober 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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