Schwäbische Zeitung: Lachnummer namens IOC

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Mit seiner Entscheidung, die Russen wieder zu
integrieren in ihren Bund der fairen, aufrichtigen, ehrlichen und
ordentlichen Sportländer, hat das IOC erneut ein Eigentor geschossen.
Russland zu verzeihen, weil bei den Winterspielen von Pyeongchang nur
zwei Athleten gedopt waren, ist aberwitzig und so ähnlich, als würde
ein Mann seine Freundin wieder bei sich zu Hause aufnehmen, nur weil
sie in zehn Jahren Beziehung eine Woche lang nicht betrogen hat.

Der russische Staat und sein Verband haben das IOC vor vier Jahren
in Sotschi gedemütigt, vorgeführt, erniedrigt, und zwar nicht aus
Versehen, sondern mit voller Absicht, Kalkül, mit jahrelanger
Vorbereitung, um dem Volk und der Welt zu zeigen, welch großartige
Sportler es hat. Das kollektive Doping flog auf, wurde nachgewiesen,
dennoch bestritten die Russen ihre Schuld und warfen dem IOC und der
Welt noch vor, Intrigen zu spinnen, gelogen zu haben. Dass Vertreter
des Landes in Rio und Südkorea starten durften, war ein Witz, dass
Russland nun mit einer fadenscheinigen und fast schon dreisten
Begründung wieder rehabilitiert wird, die Pointe. Das IOC präsentiert
sich unter dem deutschen Präsidenten Thomas Bach weiter als
Lachnummer.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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Beitrag von auf 28. Februar 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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