Schwangerschafts-Diabetes ist nur ein Beispiel

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Deutschland ist das Land der meisten Ärzte und Vorsorgeuntersuchungen, aus diesem Grunde ist es paradox, warum die Menschen immer kränker werden. Fast jeden Tag wirft die Pharmaindustrie neue Medikamente auf den Markt, die Praxen der Ärzte werden immer voller und die Top-Gehälter für viele Krankenkassen-Manager steigen in die Höhe.
Die Krankheit Diabetes ist hier ein Milliarden-Geschäft und alle wollen daran verdienen!
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) forderte schon 2008 in ihrem Ernährungsbericht, die Aufnahme eines „Sreenings auf Schwangerschaftsdiabetes“ in die Mutterschaftsrichtlinien.
Die Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes normalisiert das Übergewichts- und Diabetes-Risiko des Kindes, sagt die DGE.
Schwangere mit Diabetes sollten konsequent betreut und therapiert werden. Da auch das Körpergewicht der Frau entscheidenden Einfluss auf die pränatale Prägung hat, sollten Frauen bereits vor der Schwangerschaft eine Gewichtsnormalisierung anstreben und Übergewicht sowie eine übermäßige Energiezufuhr und Gewichtszunahme während der Schwangerschaft vermeiden.
Diese Erkenntnis stammt aus einem relativ jungen Forschungsgebiet (perinatalen Programmierung). Nach ersten Erkenntnissen werden Regelsysteme im Gehirn unter anderem für den Stoffwechsel und das Körpergewicht bereits während der Entwicklung im Mutterleib eingestellt! Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
Alle Medikamente haben Nebenwirkungen!
Und für Schwangere ist es immer besser, auf Medikamente zu verzichten, wenn man die Krankheit mit einer Ernährungsumstellung bekämpfen kann.
Welche Wirkung eine „richtige“ Ernährungsumstellung haben kann, beweist die Autorin Jutta Schütz in ihrem Buch: Plötzlich Diabetes (Verlag tredition.de Hamburg).
Im Sommer 2007 bekam sie die Diagnose Diabetes Typ Zwei (HbA1: 7,8) und sie sollte sofort auf Tabletten eingestellt werden.
Die Autorin informierte sich zuerst über eine Alternative und kam auf die kohlenhydratarme Ernährungsform, die schon über 100 Jahre bekannt ist.
Nach drei Wochen sagte ihr Hausarzt, dass sich ihre Blutzuckerwerte schon verbessert haben – nach drei Monaten hatte sie einen HbA1-Wert von 4,9 (Diesen Weg hat die Autorin in ihrem Diabetiker-Buch dokumentiert in einem Tagebuchstil).
Die Definition ab welchem HbA1-Wert Medikamente genommen werden sollen, ist von Arzt zu Arzt sehr verschieden. Er schwankt zwischen 5,8 und 7! Diese Ärzte haben das gleiche Studium!!!
Nun sind fast drei Jahre vergangen und Jutta Schütz hat bis heute keine Diabetiker-Medikamente gebraucht. Außerdem haben sich verbessert: Cholesterin-, Leber- und Gallen-Werte sowie Magen- und Darmprobleme, Muskelschmerzen und das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit.
Die Autorin hat über diese Ernährungsform nach ihrem Diabetiker-Buch (seit dieser Woche in 2. Auflage) weitere Bücher geschrieben.
Schütz möchte auch immer wieder darauf aufmerksam machen, dass sie diese Low Carb – Ernährung (Low Carb bedeutet: Weniger Kohlenhydrate) so belassen hat – sie hat daraus keine Firma gemacht. Jeder Mensch, der sich kohlenhydratarm ernähren möchte, braucht sich keinem Ernährungsguru anzuschließen oder bestimmte Produkte zu kaufen (Es gibt schon über 200 Ernährungsempfehlungen).
Kohlenhydratarm oder Kohlenhydratreduziert (Low Carb) heißt einfach: Die Kohlenhydrate im täglichen Essen zu reduzieren.
Die Kontrolle beim „Arzt des Vertrauens“ wird zeigen, ob der Weg „sich kohlenhydratarm zu ernähren“ Vor- oder Nachteile bringt.
Paradox ist leider, dass sich viele Ärzte mit dieser Ernährungsform nicht auskennen – oder nicht auskennen wollen. Von einer Praxis mit wenigen Patienten kann ein Arzt nicht leben, ebenso die Pharma-Firmen.
Würde jeder neu entdeckte Diabetiker mit dem Typ Zwei sofort mit der Reduzierung der Kohlenhydrate (besonders Zucker, Kartoffeln und Reis) beginnen, wäre dies ein Milliardenverlust für die Pharma-Industrie und die Ärzte!
Unser Gesundheitssystem, wie wir sie im Moment in Deutschland erleben, ist eine faule, stinkende Sache. Und wer dagegen vor geht, wird mal schnell entsorgt so wie es dem mächtigen Pharmakritiker Sawicki ergangen ist. Die Pharma-Industrie versteht eben keinen Spaß, erst recht nicht, wenn die Kritik ernst gemeint war.
Veröffentlichung nur mit Quellennachweis!

Beitrag von auf 18. März 2010. Abgelegt unter Behandlung & Beratung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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