Seniorenpolitik – Buergerschaftliches Engagement und Bildung fuer aeltere Menschen verbessern

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Zum Fraktionsbeschluss des Bereichs Seniorenpolitik erklaeren die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und die zustaendige Berichterstatterin Angelika Graf:

Mit 61 einen Sprachkurs belegen oder mit 66 Kinder und Jugendliche bei den Hausaufgaben unterstuetzen: Aeltere Menschen koennen in vielen Bereichen aktiv sein. In einer Gesellschaft mit einem groesser werdenden Anteil aelterer Menschen muessen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft deren Potenziale gezielt foerdern. Bildungs- und Engagementpolitik sind wichtige Bausteine, um die Teilhabe, Selbstverantwortung und soziale Integration Aelterer zu staerken.

Die SPD-Bundestagsfraktion will in der kommenden Legislaturperiode ihre Engagement- und Bildungspolitik fortsetzen und aeltere Menschen dabei noch staerker in den Blick nehmen.

Im Bereich Engagementpolitik will die SPD an Initiativen wie die generationenuebergreifenden Freiwilligendienste oder das Programm „Hilfen fuer Helfer“ des Bundesfinanzministers Peer Steinbruck anknuepfen. Wir fordern, die Infrastruktur fuer das Engagement Aelterer – wie zum Beispiel Seniorenbueros, Freiwilligenagenturen oder Ehrenamtsboersen – weiter auszubauen und zu verstetigen. Starre Altersgrenzen bei Ehrenaemtern muessen wir auf den Pruefstand stellen.

Auch die Bildungspolitik fuer aeltere Menschen will die SPD nach dem 27. September weiter voranbringen. Bildung im Alter kann die Selbstbestimmtheit, die Lebensqualitaet sowie die Gesundheit positiv beeinflussen. Daher fordern wir eine „Nationalen Pakt fuer die Erwachsenenbildung“, an dem sich Politik, Wirtschaft und Bildungstraeger beteiligen. Wir wollen Weiterbildungsmassnahmen fuer Aeltere sowie den Ausbau von generationenuebergreifenden Angeboten gezielter foerdern. Es muessen mehr niedrig qualifizierte Menschen Zugang zu Bildungsangeboten haben, der laendliche Raum muss staerker in den Blick genommen werden.

Auch die Antidiskriminierungspolitik wird die SPD-Fraktion weiter vorantreiben. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) war ein wichtiger Schritt, um den Schutz vor Altersdiskriminierung zu verbessern. Die durch dieses Gesetz eingesetzte Antidiskriminierungsstelle des Bundes beim Bundesfamilienministerium muss noch aktiv werden und die Aufklaerung in der Bevoelkerung verbessern.

Die SPD-Bundestagsfraktion ist enttaeuscht, dass die CDU/CSU-Fraktion diese Ziele nicht in einem gemeinsamen Antrag mittragen wollte. Wir werden in der naechsten Legislaturperiode nicht locker lassen, weitere Schritte in der Seniorenpolitik umzusetzen.

Anlage: Beschluss der SPD-Bundestagsfraktion: Potenziale staerken – Teilhabe der aelteren Generation durch buergerschaftliches Engagement und Bildung foerdern

© 2009 SPD-Bundestagsfraktion – Internet: http://www.spdfraktion.de

Beitrag von auf 1. Juli 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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