Singlebörsen – Wer oder was passt wirklich zusammen

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Was sind Matching-Systeme

Die freie Enzyklopädie Wikipedia schreibt: „Matching bezeichnet die Ähnlichkeit in der physischen Attraktivität von Partnern. Untersuchungen haben gezeigt, dass im Mittel ein positiver Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität bei Paaren steht …. Ebenso erweist sich das Ausmaß des Matching als Vorhersager für die Stabilität der Beziehung. In der Realität findet man oft bei ungleicher äußerer Attraktivität Kompensation durch andere Faktoren … „

Matching aus der englischen Sprache ins Deutsche übersetzt bedeutet soviel wie passend. In Singlebörsen kann man deshalb Matching-Systeme als Suche nach passenden Partnern, die sich gegenseitig attraktiv finden und später mit hoher Wahrscheinlichkeit eine stabile Beziehung führen werden bezeichnen.

Mithilfe von Fragebögen beantworten Singles zahlreiche Frage zu ihrer Person, Lebensvorstellungen und Interessen. Eine Computer-Software wertet die Daten aus und findet Übereinstimmungen zusammenpassender Partner.

Die Höhe der Passung erfolgt in prozentualer Angabe. Ob bei einer hundertprozentigen Übereinstimmung beide Singles im Leben eine glückliche Beziehung führen entscheidet die Praxis.

Singlebörsen und klassische Partnervermittlung

Mit der Verbreitung der Singlebörsen im Internet führten zahlreiche Singlebörsen Persönlichkeitstests und Matching-Systeme ein. Singlebörsen mit Matching-Systemen sparen gegenüber der klassischen Partnervermittlung Personalkosten und Büromiete.

Die klassische Partnervermittlung bietet den Partnersuchenden das individuelle Gespräch. Der Vermittler mit seiner Datei von Partnersuchenden und seinen Erfahrungen vermittelt passende Menschen untereinander.

Im Gegensatz zu Singlebörsen besitzt die klassische Partnervermittlung keine Datei mit Millionen von Mitgliedern. Sie verfügt nur über eine sehr begrenzte Single-Anzahl. Der Partner oder die Partnerin wird nicht sofort gefunden, sondern der Vermittler versucht in einem Prozess den Wünschen und Bedürfnissen der Singles individuell gerecht zu werden. So führt er die Partnersuchenden zum ersehnten Glück zusammen.

Auch wenn es klassische Partnervermittlungen noch gibt, so werden sie zunehmend durch das Internet mit seinen Singlebörsen und Kontaktanzeigen-Foren, Partnerbörsen und Partneragenturen verdrängt. Hauptgrund sind die für sie hohen Kosten.

Die Kosten um ein Singlebörsen-Portal einschließlich der Software im Internet einzurichten, betragen dagegen nur wenige hundert Euro.

In der klassischen Partnervermittlung sucht der Vermittler aus einer begrenzten Anzahl von Singles die individuellen Singles aus, die offensichtlich zueinander passen. In den Singlebörsen im Internet hat der Single sofort einige tausend Partnervorschläge zur Auswahl.

Trotz dieser Masse möchten partnersuchende Singles auf Individualität nicht verzichten.

Das Matching-System kann der Individualität, Intimität und Anonymität der partnersuchenden Singles nur bedingt Rechnung tragen. Gestik, Mimik und Körpersprache lassen sich, wenn überhaupt, nur mittels Videoaufzeichnungen mit einbeziehen.

Das System schlägt dem partnersuchenden Single einige hundert Partner beziehungsweise Partnerinnen vor. Bei einer Übereinstimmungsquote von meist über 80 Prozent werden Hoffnungen auf das Glück beim Single geweckt.

Durch kostenlose Mitgliedschaften von Frauen treiben die meisten Singlebörsen ihre Mitgliederzahlen nach oben. Inaktive Accounts werden nach einer bestimmten Zeit kaum gelöscht. Selbst einmal in ernster Absicht eingestellte Profile verbleiben so als Karteileichen in den Dateien.

Hinzu kommt, dass sich Singles gleichzeitig in mehreren Singlebörsen anmelden. Sie hoffen so ihre Erfolgschancen zu erhöhen.

Welche Alternativen wären vorstellbar

Eine Möglichkeit besteht darin die Software des Matching-Systems und die Fragebögen individueller zu gestalten. Dies erfordert eine Investition in die Software.

Die Singlebörsen sortieren inaktive Profile nach beispielsweise sechs Monaten aus und löschen diesen Account.

Gleichberechtigt erheben Singlebörsen für Männer und Frauen die gleichen Beiträge. Weil die Frauen ebenfalls Beiträge zahlen, könnten die Kosten pro Mitglied verringert werden. So werden nicht ernsthaft suchende Singles in den Dateien gelöscht.

Ob sich das Verhältnis zwischen Männer und Frauen in der jeweiligen Singlebörse stark verändert lässt sich schwer prognostizieren. Nach Recherchen des Singlebörsenvergleichs online-dating-partner haben Singlebörsen, welche bereits Beiträge für Frauen erheben, kein Missverhältnis in der Anzahl von Männer und Frauen.

Singlebörsen verbinden die Vorteile des Internet mit den Vorteilen der klassischen Partnervermittlung. Das Mitglied zahlt beispielsweise seinen Beitrag für zwölf Monate und die
Singlebörse garantiert ihm 24 Partnervermittlungen in dieser Zeit. Sollte die Singlebörse es nicht schaffen, so bleibt der Single solange über die Zeit hinaus kostenfreies Mitglied bis die Anzahl von Partnervermittlungen zustande kam. Das erhöht die Ernsthaftigkeit der Suche der Singles und die Qualität der Singlebörse. Einige Singlebörsen bieten diesen Service bereits.

Singlebörsen stellen die Individualität ihrer Mitglieder weiter in den Vordergrund. In den Fragebögen werden Fragen zusätzlich aufgenommen. Diese können den individuellen Lebensstil, Besonderheiten im Zusammenleben, Ernährungsstile, ethische und moralische Vorstellungen und Überzeugungen, ökologisch orientierter Lebenswandel, Beziehungsmodelle zu Heiratswunsch oder getrennten Wohnungen, individueller Kinderwunsch auch unter gleichgeschlechtlichen Partnern und so weiter, betreffen.

Wenige Singlebörsen orientieren sich bereits in diese eine oder andere Richtung. So etablieren sich Singlebörsen speziell für pansexuelle Partnersuche, Veganer oder entsprechend dem Alter der Zielgruppe. Auch im erotischen Bereich gibt es seriöse Singlebörsen mit beachtenswerten Leistungen.

Fazit

Trotz zunehmender Individualisierung der Gesellschaft bleibt der Ur-Wunsch des Menschen nach sozialer Nähe und emotionaler Wärme bestehen. Oberflächliche Beziehungen können nicht eine tiefe romantische Liebe ersetzen.

Beitrag von auf 4. März 2010. Abgelegt unter Mode & Lifestyle. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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