Sonneschutzfolien – gut für Mensch, Tier und Arbeitsklima

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Eisenhofen, Juni 2011 – Sonne macht Laune. Großflächig verglaste Fassaden und Häuserfronten ebenfalls. Im Falle letzterer jedoch kann dies bei direkter Sonneneinstrahlung auch zu gegenteiligen Effekten führen. Wird es in Innenräumen zu warm, sinkt die Nutzungsqualität des Gebäudes, da Wärme und Hitze die Menschen belasten und zur Minderung von Lebensqualität und Arbeitsleistung führen. Im Winter genau umgekehrt: Ist es draußen klirrend kalt, wünschen wir uns wohlige Wärme. Den größten Teil der Jahreszeit wünscht sich Mensch ein Innenklima, das deutlich vom Außenklima abweicht. Wärmeverlust oder Wärmegewinn – je nach Außentemperaturen bedeutet dies Freud oder Leid.

Tageslichtnutzung und Schutz vor Überhitzung zugleich

Wahlweise kann man mit hohem Energieeinsatz Klimaanlagen oder Heizungsanlagen aktivieren und für eine gute Wärmedämmung sorgen. Oder aber man hat intelligentes, ganzheitliches Energiemanagement installiert. Abhilfe schafft kostengünstig und praktikabel die Sonnenschutzfolie vom Fachmann.
Im Allgemeinen entstehen Wärmeverluste durch Transmission, Gebäudekühlung und Lüftung, Wärmegewinne hingegen durch Sonneneinstrahlung, Heizung und sog. elektrische Verbraucher. Gebäude mit großen Glasflächen sind die Wärmegewinner. Da die von der Sonne eingestrahlte Energie nicht ausreichend abgeführt werden kann, sind Innenraumtemperaturen von 28 bis 30°C nicht selten die Folge.
Wie kann man die Wärmelast einfach und kostengünstig reduzieren? Wahlweise durch die Reduktion innerer Wärmequellen, durch den Einsatz kostenintensiver Kühlanlagen oder ganz komfortabel und kostengünstig durch den Einsatz von Sonnenschutzfolien direkt auf den Glasscheiben oder als Folienrollo.

Weiterer Vorteil: Tageslichtnutzung reduziert die Stromkosten

Grundsätzlich wirkt das Licht der Sonne positiv. Zum einen ist es für die Steuerung des menschlichen Hormonhaushalts und damit für Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Menschen sehr wichtig. Zum anderen kann das Sonnenlicht einen erheblichen Beitrag zur Reduktion des Energieeinsatzes bei der künstlichen Beleuchtung leisten.
Ein zeitgemäßes Büro- oder Verwaltungsgebäude kommt heute nur noch selten ohne einen gut funktionierenden Sonnen- und Blendschutz aus. Um einen möglichst hohen Tageslichteintrag zu gewähren und zugleich einen wirksamen Sonnenschutz zu haben, muss bei geringem Wärmeeintrag eine weitgehende Innenraumbeleuchtung mit Tageslicht möglich sein. Verdunkelt beispielsweise ein Raffstore den Innenraum zu stark, dann wird in der Regel die künstliche Beleuchtung eingeschaltet, wodurch nicht nur die innere Wärmelast ansteigt, sondern auch die Stromrechnung. Wird der Sonnenschutz jedoch nur soweit aktiviert, dass genügend Tageslicht in den Raum gelangt, kann das Kunstlicht in der Regel ausgeschaltet bleiben.

Zentrale Aufgabe des Fachmanns: Optimierung des dynamischen Zusammenwirkens von Tageslicht, Kunstlicht und Wärmeeintrag

Daher ist die zentrale Planungsaufgabe des Fachmanns die Optimierung des dynamischen Zusammenwirkens von Tageslicht, Kunstlicht und Wärmeeintrag. Zu bemerken ist auch, dass die Fassade nicht nur die Visitenkarte eines Gebäudes darstellt, sondern auch die „Schnittstelle“ zwischen Drinnen und Draußen ist. Ihr Schichtaufbau, die Aufteilung und Anordnung der Flächen sowie die technische Ausführung der Fenster bestimmen Funktion und Wirksamkeit der Trennelemente. Der Schlüssel für ein thermisch und visuell behagliches Innenklima sind die Fenster und der eingesetzte Sonnenschutz. Folgende Funktionen sollte der Sonnenschutz erfüllen:
– Schutz der Innenräume vor Überhitzung
– Versorgung der Innenräume mit genügend Tageslicht
– Schutz vor Blendung,
– Ausblick ins Freie (Kommunikation mit der Umgebung)

Der Blendschutz und die Bildschirmarbeitsverordnung

Oft sind Bildschirme in Fensternähe platziert, um die natürliche Ausleuchtung des Arbeitsbereiches zu nutzen. Tageslicht wirkt – so einschlägige Studien – motivierend und der Kontakt zur Außenwelt bleibt erhalten.
Damit die Beleuchtungsverhältnisse am PC-Arbeitsplatz ein konzentriertes und ermüdungsfreies Arbeiten möglich machen, sollte das einfallende Licht der Sonne in seiner Intensität begrenzt werden. Aus diesem Grund ist es nützlich, die Fenster mit einer „geeigneten verstellbaren Lichtschutzvorrichtung auszustatten, durch die sich die Stärke des Tageslichteinfalls auf den Bildschirmarbeitsplatz vermindern lässt“ (Wortlaut der Bildschirmarbeitsverordnung) und der Blickkontakt nach außen.

Neben Sonnenschutzfolien eignen sich auch Rollos und Faltstores innen für den Blendschutz, wenn sie sich nach oben öffnen lassen. So wird blendfreies Arbeiten am Computer möglich, während gleichzeitig helles Tageslicht durch den Oberlichtbereich in den Raum gelangen kann.

Das Resumee des Fachmanns

Von zentraler Bedeutung für die Nutzungsqualität eines Gebäudes ist dessen thermisches Innenklima. Wird es in Innenräumen zu warm, belastet dies die Menschen in den Räumen und auch ihre Befindlichkeit und ihre Arbeitsleistung leiden darunter.
Fakt ist: Während des größeren Teils der Jahreszeit wünschen wir uns ein Innenklima, das teilweise deutlich vom Außenklima abweicht.

Dieses Innenklima lässt sich entweder mit hohem Energieeinsatz durch Klimaanlagen und groß dimensionierte Heizungsanlagen herstellen oder durch ein intelligentes, ganzheitliches Energiemanagement. Neben einer guten Wärmedämmung betrifft dies vor allem eine durchdachte Gestaltung von Fenster und Sonnenschutz sowie den Einsatz eines wirksamen Regelsystems.

Beitrag von auf 13. Juni 2011. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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