Startschuss für Künstlerakademie Villa Tarabya ist gefallen

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Anlässlich des gestrigen Beschlusses des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zur Entsperrung von Haushaltsmitteln für die Künstlerakademie Villa Tarabya in Istanbul erklärt der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB:

Der Errichtung der Künstlerakademie Tarabya, die auf Initiative des Parlamentes auf den Weg gebracht worden ist, steht nun endgültig nichts mehr im Wege. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat gestern die benötigten Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 6,0 Mio. ? zur Herrichtung des künftigen Sitzes der Künstlerakademie auf der Liegenschaft Villa Tarabya in Istanbul freigegeben. Im Interesse der deutsch-türkischen Beziehungen wird mit der Gründung der Künstlerakademie der notwendige Kulturaustausch weiter vorangetrieben. Damit die Akademie im Kulturhauptstadtjahr 2010 als ein Beitrag der Bundesrepublik Deutschland in Istanbul eröffnet werden kann, ist das für die Baumaßnahme zuständige Auswärtige Amt aufgefordert, nun unmittelbar mit den notwendigen Sanierungsarbeiten zu beginnen. Die Villa Tarabya wird ähnlich wie die Villa Massimo konzipiert und damit ein weiteres Aushängeschild der Exzellenzförderung der Bundesrepublik Deutschland im Bereich Kunst und Kultur. Wie auch in Rom sollen in Tarabya hochbegabte Künstler Stipendien erhalten, um vor Ort mindestens sechs Monate wohnen und arbeiten zu können. Die Künstlerakademie wird als eigenständige Institution unter dem organisatorischen Dach des Goethe-Instituts eingerichtet. Die Unabhängigkeit von den bestehenden Strukturen des Goethe-Instituts ist dabei Bestandteil der politischen Maßgabe. Der Kulturstaatsminister und das Auswärtige Amt müssen sich nun zügig auf eine entsprechende Rechtsform einigen. Dabei muss gewährleistet sein, dass die Förderung von Kunst und Kultur im Vordergrund steht. Dies sind wir unseren Künstlern schuldig, die mit der Künstlerakademie einen hervorragenden Beitrag zum interkulturellen Dialog leisten werden.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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Beitrag von auf 2. Juli 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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