Studenten für Innovationen zum Elektroauto ausgezeichnet

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Der DRIVE-E-Studienpreis für Innovationen im Bereich der Elektromobilität ist am Donnerstagabend im Museum Industriekultur in Nürnberg erstmals verliehen worden. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Ulrich Buller, Mitglied des Vorstandes der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten die Preise an die fünf studentischen Preisträger. Von insgesamt 27 eingereichten Bewerbungen in den Themenbereichen Antrieb, Batterie, Brennstoffzelle und Netzintegration hat eine Jury zwei Diplomarbeiten über Batteriesysteme von Stefan Käbitz von der RWTH Aachen und Daniel Quinger von der TU München für den ersten Preis ausgewählt. Jeder der Preisträger erhält eine Prämie von 5.000 Euro. Die mit je 2.000 Euro dotierten zweiten Preise gehen an drei Studenten der TU Dresden (Norman Winkler), der Universität Flensburg (Timo Döscher) und der Universität Hannover (Alexander Kock) für ihre Arbeiten auf den Gebieten Antrieb, Batterie und Netzintegration. „Der Elektromobilität gehört die Zukunft“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der Preisverleihung. „Damit Deutschland in der Automobiltechnik weiterhin eine führende Rolle spielt, brauchen wir innovativen Nachwuchs, der diese neue Mobilitätsepoche aktiv mitgestaltet.“

Der vom BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufene DRIVE-E-Studienpreis wurde in der zweiten Jahreshälfte 2009 an allen deutschen Universitäten und Fachhochschulen ausgeschrieben und stieß sofort auf großes Interesse. Beteiligen konnten sich Studierende und Absolventen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder verwandter Themengebiete. Der Studienpreis prämiert herausragende studentische Arbeiten, die zur Weiterentwicklung der Elektromobilität beitragen. Jurymitglied Prof. Lothar Frey, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie in Erlangen: „Die Entscheidung ist uns bei den vielen hervorragenden Arbeiten, die eingereicht wurden, nicht leicht gefallen“.

Um die Vorreiterrolle Deutschlands in der Automobiltechnik zu unterstützen, investiert das BMBF erhebliche Mittel in die Förderung entsprechender Forschungsbereiche. Flankierend hierzu wurden im vergangenen Jahr Maßnahmen zur Nachwuchsförderung gestartet. Sie sind im DRIVE-E-Programm zusammengefasst. Außer dem DRIVE-E-Studienpreis wurde im Rahmen dieses Nachwuchsprogramms auch eine hochkarätige Fortbildungsreihe für Studierende initiiert, die DRIVE-E-Akademie.

Nähere Informationen zum DRIVE-E-Programm, zu den Preisträgern sowie Bilder von der Preisverleihung sind unter www.drive-e.orgzu finden.

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Beitrag von auf 12. März 2010. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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