Tagebuch einer Arbeitslosen

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Die aktuelle Wirtschaftskrise bedroht immer mehr bestehende Arbeitsplätze – ein Steigen der Arbeitslosenzahlen ist fast unvermeidlich. Doch Arbeitslosigkeit war bereits vor der Wirtschaftskrise ein Problem – besonders für diejenigen, die ihr Geld plötzlich vom Amt beziehen mussten.

Im September 2009 erschien der erste Erfahrungsbericht einer Betroffenen, die von Januar 2006 bis Juni 2008 die erste Arbeitslosigkeit ihres Lebens meistern und eben auch leben musste. In Form eines Tagebuches hielt sie ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Agentur für Arbeit und später auch der ARGE fest, deren Sachbearbeiter wohl die größte Herausforderung dieser schwierigen Zeit darstellten. Entstanden ist ein Werk voller Galgenhumor und dem nötigen Zynismus, ohne den eine Lebensphase wie Arbeitslosigkeit samt Kontakt mit den Behörden, nicht zu überstehen wäre.

Dieses Buch war überfällig und trifft den Zeitgeist. Endlich berichtet eine Betroffene darüber, wie es sich wirklich anfühlt arbeitslos zu sein und wie es bei den Ämtern zugeht.

Tanja Stramiello: Willkommen in Absurdistan! Tagebuch einer Arbeitslosen, Norderstedt 2009. (ISBN 978-3-8391-2503-8)

Beitrag von auf 26. Oktober 2009. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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