Taumond der Rosenelf

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Textauszug – Geschichten:
Der Kuss der Elfe

Eine prächtige Auslese feinsten Unkrauts versperrte den Zugang zum Grund­stück. Der fruchtbare schwarze Boden, über viele Jahre hinweg sich selbst überlassen, zelebrierte jetzt sein ganz eigenes Bild. Langsam stiefelte Leah durchs Gras …

Liebevoll strich er mit seiner Pranke über ihren Schopf. Schier unglaublich, dass diese große raue Hand mit kraftvollem Axtschlag im Winter das Holz zerkleinerte und doch so behutsam im Atelier mit zarter Pinselführung kleine Wunderwerke auf Leinwand bannte.

Abseits im grünen weichen Gras saß ein Elfenmädchen. Schelmisch blickte sie zu ihm hinüber, legte einen Finger auf ihre Lippen, bedeutete ihm ….

Rosenkrieg

Verschlafen rieb sich Lord Bumble die Augen. Heute war es soweit, die „Königin der Nacht“ entfaltete ihre geschlossene Knospe für einen kurzen Moment.

„Mr. Bumble, willst du die Nachbarn wecken mit deinem Geschrei?“

Lady Gwendolyn kam angerauscht wie eine Fregatte unter vollen Segeln. Ihr Morgenrock flatterte im Wind, verbarg nur schwer einen matronenhaften Körper. Süßes Naschwerk, bevorzugt Rosenkonfekt, hatte die einst knabenhaft schlanke Gestalt in eine unförmige Tonne verwandelt.

Mit einem Seufzer erwachte Alinore. Jetzt herrschte Ruhe im Haus, der Sirup tat seine Wirkung …

Das verwunschene Haus

Es war dieser Gedanke an Beständigkeit, der ihn am meisten reizte. Er wollte nicht mehr umziehen, kaufen und verkaufen und von Neuem anfangen müssen. Schließlich war er fast vierzig, er wollte sesshaft werden, und das hier.

Als der Morgen anbrach, hatte er noch immer keinen Schlaf gefunden.

Widerlich, irgendjemand oder irgendetwas war in der Nacht um ihn herumgeschwirrt

Voller Spannung saßen sie im Strauch. Schritte näherten sich, der Makler und die Kundin.

„Sie sieht doch ganz nett aus.“ Fiona schwirrte von einem Blatt zum anderen, um die beiden nicht aus den Augen zu verlieren …

Falstaff

Es trug sich zu, dass ein Krieg herrschte zwischen zwei feindlichen Königreichen, der die Welt in arge Bedrängnis brachte …

Kapitän Scabby fuhr Tag für Tag auf den Fluss hinaus, erntete für die Tafel seiner Majestät frische Seegurken und schmackhafte Seeigel.

Die Dame des Hauses reichte selbst gemachte Kekse. Liso, der ziemlich viel Wert auf korrekte Kleidung legte, war die ganze Sache peinlich, insbeson­dere, weil er ein großes Loch im Zeh seiner Socke hatte …

Beitrag von auf 16. April 2018. Abgelegt unter Literatur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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